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Der Mann im roten Rock

Der Mann im roten Rock

€ 24,70
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,25)
Medizin, Gesundheit
Herausgeber:
Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Edition:
3 (3. Auflage)
Erscheinungsdatum:
14.01.2021
ISBN:
978-3-462-05476-7
Form:
218cm x 218cm, 618g
 
96 Farb- und s/w-Abbildungen
Hardcover
weitere verfügbare Formate:
Beschreibung

Julian Barnes nimmt uns mit auf eine Reise durch das Paris der Belle Époque. Julian Barnes lässt uns teilhaben am Leben von Dr. Samuel Pozzi (1846–1918), dem damals bekannten Arzt, Pionier auf dem Gebiet der Gynäkologie und Freigeist, ein intellektueller Wissenschaftler, der seiner Zeit weit voraus war: So führte er Hygienevorschriften vor Operationen in Frankreich ein und übersetzte Darwin ins Französische. Julian Barnes zeichnet das Bild einer ganzen Epoche am Beispiel dieses charismatischen Mannes. Man kann Julian Barnes nur bewundern: Kenntnisreich, elegant und akribisch recherchiert, beschreibt er das privat turbulente Leben Dr. Pozzis und erzählt Kulturgeschichten über den Fin de Siècle und seine Protagonistinnen und Protagonisten: Maler, Politiker, Künstler, Schauspieler, Schriftsteller. Dr. Pozzi reiste, um Erkenntnisse zu gewinnen, und stand für einen engen Austausch zwischen England und dem Kontinent. Julian Barnes beleuchtet diese fruchtbaren Beziehungen und schreibt zugleich ein spannendes Plädoyer, an der Idee Europas festzuhalten.

Autor / Autorin: Barnes, Julian

Julian Barnes, 1946 in Leicester geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph, dann als Journalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor, darunter »Flauberts Papagei«, »Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln« und »Lebensstufen«. Für seinen Roman »Vom Ende einer Geschichte« wurde er mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Julian Barnes lebt in London.

Übersetzt von: Krueger, Gertraude

Gertraude Krueger, geboren 1949, lebt als freie Übersetzerin in Berlin. Zu ihren Übersetzungen gehören u.a. Sketche der Monty-Python-Truppe und Werke von Julian Barnes, Alice Walker, Valerie Wilson, Wesley Jhumpa Lahiri und E.L. Doctorow.

Kritik: rbb Kultur

»Dieses seltsame, aufregende, abseitige Buch über eine eher fremde Epoche [ist] hochaktuell.«

Kritik: Süddeutsche Zeitung

»Julian Barnes ist mit diesem Meisterwerk eine historische, literarische, künstlerische Hommage an die andere Seite des Kanals und eine Generation gelungen.«

Kritik: WDR 3 Mosaik

»Julian Barnes neues Buch ›Der Mann im roten Rock‹ ist ein geistreicher, fulminanter Essay über die Kunst und das Leben – und zugleich das Plädoyer für ein weltoffenes Europa.«

Kritik: Kleine Zeitung

»Eine hochliterarische Kultur- und Gesellschaftsgeschichte voll Esprit und Eleganz.«

Kritik: Nürnberger Zeitung

»Ein Sachbuch, das sich aber über Normen hinwegsetzt.«

Kritik: HilLA

»Julian Barnes schafft es, und mit einer vergnüglichen, lehrreichen, überraschenden Lektüre den Spiegel vorzuhalten und uns aufzufordern uns ein Beispiel an den Menschen der Zeit zu nehmen, über den Tellerrand zu schauen, mit Ehrgeiz, Lebensbedingungen zu verbessern durch gegenseitiges Lernen und Lehren und einem europäischen Miteinander.«

Kritik: Gießener Anzeiger

»›Der Mann im roten Rock‹ ist eine meisterliche Annäherung an einen Menschen und dessen Zeit, gleichermaßen tiefgründig wie leichthändig geschrieben. Und darüber hinaus ein Stoff, der uns näher ist, als man zunächst glauben mag.«

Kritik: Oberösterreichische Nachrichten

»Ein fabelhaft-kurzweiliges Porträt der Belle Epoque.«

Kritik: Die Zeit Literaturbeilage

»Barnes schreibt sich durch einen weltumspannenden Kulturkosmos und von Gemälde zu Gemälde, wie immer sind seine Kunstanalysen brillant.«

Kritik: Wiener Zeitung

»Das Buch [...] ist nicht nur brillant erzählt, sondern auch ungemein informativ.«

Kritik: Profil

»Porträt und Panorama einer Epoche, Literaturhistorie und Anekdotensammlung, Humoreske und Liebesromanze mischen sich in ›Der Mann im roten Rock‹ aufs Schönste.«

Kritik: Leo

» [..] höchst unterhaltsam, pointiert, in kunstvoller Variation. Barnes mischt sehr geschickt „Gossip“ und harte Fakten.«

Kritik: rbb radioeins

»Man kann Julian Barnes nur bewundern: Kenntnisreich, elegant und akribisch recherchiert, beschreibt er das privat turbulente Leben Dr. Pozzis und erzählt Kulturgeschichten über den Fin de Siècle und seine Protagonistinnen und Protagonisten.«

Kritik: Kölner Stadt-Anzeiger Magazin

»Das Zeitbild, das Barnes in leuchtenden Farben und in einem zur Assoziation neigenden gehobenen Plauderton entwirft, ist faszinierend.«

Kritik: Frankfurter Rundschau

»Julian Barnes spannt um Dr. Pozzi herum Panoramen diverser gesellschaftlicher Kreise.«

Kritik: BR24.de

»Julian Barnes lässt die Vergangenheit beredt werden in diesem großartigen Buch.«

Kritik: Augsburger Allgemeine

»[Ein] bewundernswert recherchierte[s], klug zwischen Kulturhistorie, Porträt, Kurzessay und anschaulichen Abschweifungen wechselnde[s] Buch.«

Kritik: Badische Zeitung

»Ein großartiges Buch.«

Kritik: SR

»Julian Barnes‘ neues Werk [ist] ein brillant ausgestattetes und sehr amüsant zu lesendes Buch!«

Kritik: Badisches Tagblatt

»Der Autor [erkundet] in verschiedensten Anläufen die Facetten einer Persönlichkeit und ein kulturgeschichtliches und literaturgeschichtliches Atoll aus Lebensgeschichten. [...] Ein großes Geschenk ist dieses Buch.«

Kritik: Nordkurier

»Die große Qualität des (üppig illustrierten) Barnes-Buches: Der bekennend frankophile Autor liefert mit sprachlicher Eleganz, viel Sinn fürs Detail, auch fürs pikante, und enormer Recherche-Akribie zugleich ein fesselndes Zeitporträt.«

Kritik: SonntagsBlick Magazin Schweiz

»[Ein] elegant verfasstes Porträt des französischen Gynäkologen Jean Samuel Pozzi.«

Kritik: Die Welt

»In seinem neuen Buch [...] entwirft Barnes das Panorama einer ganzen Epoche entlang der Figur eines intellektuellen Freigeistes.«

Kritik: Freie Presse

»Verblüfft, fasziniert und gebannt liest man, wie sich aus Anekdoten, gelehrten Abschweifungen und punktgenauen Sentenzen das Bild einer Epoche fügt.«

Kritik: Kleine Zeitung

»Das neue Buch des britischen Literaturgroßmeisters Julian Barnes ist ein unfassbar geistreicher Hybrid.«

Kritik: Stuttgarter Zeitung

»Vielleicht ist der heimliche Protagonist gar nicht der Arzt, sondern der Autor. […] Man begegnet ihm als jungem Schwärmer und als gereiftem Liebhaber Frankreichs […].«

Kritik: ORF

»So kann Barnes mit Pozzi seinen Blick in alle Richtungen schweifen lassen, und das macht ›Der Mann im roten Rock‹ zu einem unglaublich schillernden Zeitporträt.«

Kritik: Südwest Presse

»Julian Barnes hat ein erstaunliches Buch über den Gynäkologen Samuel Pozzi und die Belle Époque geschrieben. […] er spielt mit Fiktion und Wahrheit – erzählt aber nur Fakten.«

Kritik: Der Tagesspiegel

»›Der Mann im roten Rock‹ hat kaleidoskopischen Charakter, nicht zuletzt dank seiner wunderbaren Ausstattung mit den vielen Fotos und Gemälden der Figuren, sowie den kleinen Bildchen mit den ›Célébrités Contemporaines‹.«

Kritik: WDR 3

»Ein geistreicher, fulminanter Essay über die Kunst und das Leben. [...] Es ist ein leichthändig geschriebenes und zugleich gewichtiges Buch.«

Kritik: Deutschlandfunk Kultur

»Hinter dem eleganten Plauderton dieses Großessays verbirgt sich [...] die gründliche Recherche-Arbeit des Autors«

Kritik: WAZ

»Gebannt liest man, wie sich aus Anekdoten gelehrter Abschweifungen und präzisen Sentenzen das Bild einer Epoche fügt […]. Julian Barnes erzählt davon meisterhaft.«

Kritik: FAS

»[…] das, was er in diesem neuen Buch wieder tut und auch schon in früheren Büchern tat [..] (ist) belebt von großer Sanftheit und Nachsicht.«

Stichwörter:

Medizin, Gesundheit, Hardcover, Softcover / Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien, Biografien: Wissenschaft, Technologie und Medizin, Blut und Boden, Paris, Oscar Wilde, Henry James, Marcel Proust, Belle Epoque, Gynäkologe, Freigeist, Kunst sehen, England, Vom Ende einer Geschichte, Sarah Bernhardt, Jugendstil, Sir Arthur Conan Doyle, Samuel Pozzi, Frankreich, John Sargent Singer, Biografien: historisch, politisch, militärisch, zweite Hälfte 19. Jahrhundert (1850 bis 1899 n. Chr.), Erste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.)

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