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Die Stille

Die Stille

€ 20,60
inkl. 10%-MwSt. (=€ 1,87)
Deutsche Literatur
Herausgeber:
Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Edition:
5 (5. Auflage)
Ersterscheinung:
24.07.2020
Erscheinungsdatum:
20.10.2020
ISBN:
978-3-462-00128-0
Form:
190cm x 190cm, 192g
Hardcover
weitere verfügbare Formate:
Beschreibung

Die Welt im Ausnahmezustand – Don DeLillos neuer Roman ist das Buch der Stunde. Nur wenige Wochen vor Ausbruch der Corona-Pandemie schloss Don DeLillo die Arbeit an seinem neuen Roman ab. Ein Werk mit verblüffenden Parallelen zur aktuellen Situation in der Welt. Ein literarischer Meilenstein. New York im Jahr 2022: Es ist der Super Bowl Sunday. In einer Wohnung auf der East Side von Manhattan wollen fünf Menschen gemeinsam das Finale der American Football-League im Fernsehen anschauen. Die emeritierte Physikprofessorin, ihr Mann und ihr früherer Student warten auf die Ankunft eines befreundeten Paares, das gerade auf dem Rückflug von Paris ist. Die Gespräche drehen sich um Einsteins Relativitätstheorie, ein Überwachungsteleskop im nördlichen Chile und eine besondere Bourbon Marke. Und dann passiert etwas Seltsames – auf einmal brechen alle digitalen Verbindungen ab. Sämtliche Bildschirme werden schwarz. Tiefschwarz. Die Freunde treffen ein, ihr Flug war dramatisch. Verwunderung, Erschütterung, Mutmaßungen. Die fünf versuchen sich einen Reim auf das rätselhafte, beängstigende Geschehen zu machen. Sie tauchen tief ein in das Wesen der Zeit, in die Essenz der menschlichen Existenz. Es ist geradezu unheimlich, wie hellsichtig Don DeLillo in seinem neuen Roman die gegenwärtige Situation in der Welt reflektiert oder gar vorwegnimmt. Seine geschliffene Sprache, seine Phantasie und sein seismographisches Gespür machen »Die Stille« zu einem unvergleichlichen literarischen Kunstwerk.

"Don DeLillo beschwört in seinem Roman „Die Stille“
einen Augenblick grundsätzlicher Erschütterung" - Süddeutsche Zeitung, 21.10.2020

Autor / Autorin: DeLillo, Don

Don DeLillo, 1936 geboren in New York, ist der Autor von 15 Romanen und drei Theaterstücken. Sein umfangreiches Werk wurde mit dem National Book Award, dem PEN/Faulkner Award for Fiction, dem Jerusalem Prize und der William Dean Howells Medal from the American Academy of Arts and Letters ausgezeichnet. 2015 erhielt Don DeLillo den National Book Award Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

Übersetzt von: Heibert, Frank

Frank Heibert, geboren 1960, übersetzt vor allem aus dem Englischen und Französischen, u. a. Werke von Don DeLillo, Richard Ford, George Saunders, Raymond Queneau und Boris Vian. 2006 erschien sein Roman »Kombizangen«. 2012 erhielt er den Ledig-Rowohlt-Preis, 2015 den Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis und 2017 den Straelener Übersetzerpreis (zusammen mit Hinrich Schmidt-Henkel)

Kritik: radiolounge

»Don deLillo erfüllt nicht die konventionellen Erwartungen des Lesers. Hier gibt es keine Lösungen bzw. Auflösungen, sondern nur eine Zustandsbeschreibung. Das macht die Faszination dieses schmalen Bands aus.«

Kritik: SR 2 Kulturradio

»Darin lag schon immer die besondere Wucht und Sprengkraft der Bücher dieses unerschrockenen Visionärs: dass er regelmäßig mit den Mitteln des realistischen Erzählens das weiterzudenken pflegte.«

Kritik: Hamburger Abendblatt

»Das Buch ist [...] ein eindringliches Plädoyer für die Entschleunigung.«

Kritik: Rheinische Post

»Ein verstörendes wie humorvolles Buch über die mögliche Apokalypse, die wir uns durch unseren Glauben an Technologien, die wir nicht mehr verstehen und beherrschen, selbst eingebrockt haben.«

Kritik: WDR 3

»Don DeLillo ist Fachmann im Aufspüren dunkler Schwingungen im Gewebe unserer hochtechnisierten Gesellschaft.«

Kritik: MDR Kultur

»Der Roman der Stunde.«

Kritik: rbbKultur

»Ein Meister des politischen Romans und ein begnadeter Erzähler.«

Kritik: Nordwest-Zeitung

»Der Autor [...] besticht mit höchster sprachlicher Präzision, komponiert außergewöhnliche Dialoge.«

Kritik: taz

»Ein typischer DeLillo und ein gutes Buch.«

Kritik: Presse am Sonntag

»Penibel in der Wortwahl, großzügig im Denken. Ein kompaktes Buch für alle, die Sätze gern öfter lesen und sich auf Texte einlassen wollen, die Arbeit verlangen.«

Kritik: Stadtspiegel Wattenscheid

»Ein schmales Büchlein - tiefgehend und intelligent -, das zeigt, dass das Gewicht von Literatur nicht auf der Waage bestimmt wird.«

Kritik: Abendzeitung München

»Packendes Stück Literatur.«

Kritik: Der Standard

»Ein scharfsichtiges Buch.«

Kritik: DLF Kultur Lesart

»Kein Wort ist in dieser makellosen Prosa zu viel.«

Kritik: Aachener Zeitung

»Größer und gewaltiger könnte die Macht der Worte, die sich hier entfaltet, [...] kaum sein.«

Kritik: Berliner Zeitung

»Ein Buch zum atemlosen Lesen und langen Weitergrübeln.«

Kritik: SWR 2 lesenswert

»Ein großes Buch der existentiellen Fragen. [...] DeLillos Sound ist unverwechselbar.«

Kritik: Welt am Sonntag

»Ein prophetischer Roman.«

Kritik: Stuttgarter Zeitung

»DeLillo zeigt den gesellschaftlichen Ausnahmezustand nicht in dramatischen Bildern, sondern als allmähliches Zerbröseln der sprachlichen Ordnung in Obsessionen, Wahnideen, Erinnerungsbildern und Amnesien.«

Stichwörter:

Deutsche Literatur, Belletristik, Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945), Moderne und zeitgenössische Belletristik, Bestseller-Autor, Digitalisierung, Isolation, Null K, Corona, New York, Gesellschaftsroman, Super Bowl Sunday, Ausnahmezustand, Zukunftsvision, Shut-Down, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Seelenleben, Science-Fiction: Nahe Zukunft, Manhattan, New York City

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