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Die Straße

Die Straße

€ 25,70
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,34)
Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Herausgeber:
Claassen Verlag
Edition:
2 (2. Auflage)
Erscheinungsdatum:
30.04.2026
ISBN:
978-3-546-10033-5
Form:
209cm x 209cm, 355g
Seiten:
240
Hardcover
Beschreibung

Ein Jahr, eine Straße, ihre Menschen: Robert Seethalers neuer Roman

Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in ihr alles, was Menschen passieren kann.

Ein Junge wird vom Jagdfieber gepackt. Ein anderer weiß nicht, wohin mit seiner Wut. Eine Blumenhändlerin lebt für einen Mann, der sie nicht einmal sieht. Eine Heimleiterin wacht über ihre Schützlinge und ist selbst die Einsamste von allen. Ein Geistlicher kommt seiner Gemeinde abhanden. Sorge rüttelt an den Bewohnern, Sehnsucht treibt sie nachts auf die Straße, die Liebe bringt sie um den Verstand. Sie haben Träume und Geheimnisse. Ihre Wege kreuzen sich täglich, doch was wissen sie voneinander? 

In seinem neuen Roman verknüpft Robert Seethaler ihre Geschichten zu einem Mosaik der Augenblicke – und damit des Lebens selbst.

Autor / Autorin: Seethaler, Robert

Robert Seethalers Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Mit seinem Roman Ein ganzes Leben stand er auf der Shortlist des International Booker Prize. Er lebt in Berlin und Wien.

Kritik: Sächsische Zeitung

»So schmal Seethalers Romane auch sind, immer geht es ums Ganze - um den Menschen und wie ausgeliefert er der Welt ist. Der Autor legt Schicksale bloß und reduziert sie bis auf den Kern. Er dampft seine Texte ein, bis keine Silbe zu viel auf der Seite steht.«

Kritik: Der Tagesspiegel

»Robert Seethaler ist ein Meister des chorischen Erzählens - wie Sherwood Anderson oder Peer Hultberg lässt Seethaler Schicksale auf kleinstem Raum zu quicklebendigen Stimmen werden.«

Kritik: Berliner Zeitung

»Die Passagen fügen sich mit tänzerischer Leichtigkeit aneinander (...) Es steckt viel echtes Leben in diesem Buch, einiges an Enttäuschungen, aber ein Funken Hoffnung auch.«

Kritik: Welt

»Seethaler (...) blickt anders auf die Welt, sieht andere Dinge, ist ein literarischer Sachensucher, macht das Kleine groß, ist ein Mikroskopierer der Menschen und der Menschlichkeit.«

Kritik: Süddeutsche Zeitung

»Seethalers vielleicht ungewöhnlichster Roman.«

Kritik: Galore

»Robert Seethaler hat erneut einen bemerkenswerten Roman vorgelegt. Mit schnörkelloser, dichter Sprache und feinem Humor dringt er in die Gedankenwelt ganz unterschiedlicher Figuren ein und beschreibt die Welt präzise aus ihrer Sicht… Ein spannendes Mosaik aus intimen Augenblicken.«

Kritik: Kölner Stadt-Anzeiger

»›Die Straße‹ ist ein langer, ruhiger Bewusstseinsstrom, ein ›Ulysses‹ für die gesichts- und namenslose, leicht heruntergekommene und etwas verschlafene Vorstadt.«

Kritik: Augsburger Allgemeine

»Eine erzählerische Meisterschaft.«

Kritik: WDR3 Resonanzen

»›Die Straße‹ zeigt, dass es nicht die großen Fragen sind, die das Leben bestimmen, sondern das, was oft vergessen wird… Zwischen Erben und Zwangsräumen, ein-, um- und ausziehen, sind es die Bewegungen des Lebens, die sich hier niederschlagen.«

Kritik: Mannheimer Morgen

»Dieser Roman entwickelt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann.«

Kritik: fr.de

»Ein Roman, der einem noch lange nachhallt… Seethaler kann das Gewöhnliche außergewöhnlich machen.«

Kritik: Zeit-Podcast "Was liest Du gerade?"

»Das Porträt einer nahen Vergangenheit, die etwas komplett Anderes gewesen ist, etwas gerade Entschwundenes - das macht den Reiz des Buches aus.«

Kritik: Zeit-Podcast "Was liest Du gerade?"

»Wunderbar geschriebene Literatur, die auch etwas wagt, die neue Ideen hat. … Das Schöne an diesem Buch ist: Man kann in die Köpfe der Figuren schauen. Ich habe es mit großem sprachlichen Vergnügen gelesen.«

Kritik: NDR Kultur

»Ein Roman wie ein Resonanzkörper. Die aus ihm widerklingenden Stimmen der Straßenbewohner machen ›Die Straße‹ zu einem allumfassenden, einzigartigen und schwingenden Erlebnisraum… Seethaler dirigiert seine Protagonisten und Randfiguren mit leichter Hand durch die Erschütterungen und Schicksals-Paukenschläge eines Jahres.«

Kritik: Berliner Morgenpost

»Menschen, die in der Regel nicht viel erzählen, maulfaul sind, gibt Robert Seethaler eine Sprache. Träume, Wünsche, Frustrationen… schnörkellos, präzise erzählt und somit berührend.«

Kritik: Stuttgarter Zeitung

»Sein bisher kühnstes Buch... In seinem neuen Roman verdichtet der österreichische Erfolgsschriftsteller die Geschichten eines Stadtviertels zu einem literarischen Klangraum von eindrücklicher Intensität.«

Kritik: Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Seethaler liebt seine Figuren [...]. ›Die Straße‹ entfaltet ein ganzes literarisches Wegenetz durch unsere Gesellschaft, auf und unter deren Oberfläche.«

Kritik: 3sat Kulturzeit

»Die Straße ist mehr als nur Schauplatz: Sie ist Akteurin, die die Romanfiguren verbindet, trennt und manchmal wieder zusammenführt… Seethaler ist nah dran an seinen Figuren, legt mit wenigen Worten ihr Innenleben frei. Ein Autor, der von Grund auf an Menschen interessiert, und für den das Schreiben Notwendigkeit ist.«

Stichwörter:

Entspannen, FICTION / Literary, Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945), Moderne und zeitgenössische Belletristik: allgemein und literarisch, Straße, Menschen, Leben, Robert Seethaler, Trafikant, Erzählliteratur, Lebensgeschichten, 20. Jahrhundert, Geschenk, Café ohne Namen, Antiquariat, Gaststätte, Tauben, Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1950 bis ca. 1999)

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