Erweiterte Suche
Hamster im hinteren Stromgebiet

Hamster im hinteren Stromgebiet

€ 24,70
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,25)
Deutsche Literatur
Nummer:
5
Herausgeber:
Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Edition:
3 (3. Auflage)
Ersterscheinung:
31.03.2020
Erscheinungsdatum:
10.09.2020
ISBN:
978-3-462-00024-5
Form:
209cm x 209cm, 445g
Hardcover
weitere verfügbare Formate:
Beschreibung

Zeit ist Hirn. Was passiert, wenn man durch einen gesundheitlichen Einbruch auf einen Schlag aus dem prallen Leben gerissen wird? Kann das Erzählen von Geschichten zur Rettung beitragen? Und kann Komik heilen? Nachdem der Erzähler Joachim Meyerhoff aus so unterschiedlichen Lebenswelten berichtet hat wie einem Schüleraustausch in Laramie, Amerika, dem Aufwachsen auf einem Psychiatriegelände, der Schauspielschule und den liebesverwirrten Jahren in der Provinz, gerät der inzwischen Fünfzigjährige in ein Drama unerwarteter Art. Er wird als Notfall auf eine Intensivstation eingeliefert. Er, der sich immer durch körperliche Verausgabung zum Glühen brachte, die »blonde Bombe«, für die Selbstdetonationen ein Lebenselixier waren, liegt jählings an Apparaturen angeschlossen in einem Krankenhausbett in der Wiener Peripherie. Doch so existenziell die Situation auch sein mag, sie ist zugleich auch voller absurder Begebenheiten und Begegnungen. Der Krankenhausaufenthalt wird zu einer Zeit voller Geschichten und zu einer Zeit mit den Menschen, die dem Erzähler am nächsten stehen. Er begegnet außerdem so bedauernswerten wie gewöhnungsbedürftigen Mitpatienten, einer beeindruckenden Neurologin und sogar wilden Hamstern. Als er das Krankenhaus wieder verlassen kann, ist nichts mehr, wie es einmal war. Joachim Meyerhoff zieht alle literarischen Register und erzählt mit unvergleichlicher Tragikomik gegen die Unwägbarkeiten der Existenz an.

Autor / Autorin: Meyerhoff, Joachim

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, war vierzehn Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. 2018 erhielt er für sein Prosawerk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. Seit 2019 ist Joachim Meyerhoff Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

Kritik: Hessische/Niedersächsische Allgemeine

»Eine Hommage ans Leben.«

Kritik: Kölnische Rundschau

»Eine Übung in schwarzem Humor.«

Kritik: orf.at

»Ein großes Lesevernügen.«

Kritik: Münchner Feuilleton

»In gewohnt schonungsloser Ehrlichkeit [geht es] um Peinliches, um Verletzlichkeit, Schwäche, Versäumnisse, Momente des Glücks und das, was alles zusammenhält – die Menschen, die er liebt. […] ein echter Meyerhoff.«

Kritik: Kurier

»Ein Balanceakt zwischen Ernst und Humor.«

Kritik: Der Freitag

»Meyerhoff hat mit seinem tanzenden Ton aus Selbstbeobachtung und tragischer Situationskomik ein ganz eigenes Genre geschaffen.«

Kritik: Ö1 Ex libris

»Sein Roman ist nicht zuletzt Zeugnis einer tragikomischen Selbstbehauptung.«

Kritik: titel-kulturmagazin.net

»So wort- und bildgewaltig, mit psychedelischem Furor hat vermutlich selten ein Betroffener seine Missempfindungen und Ausfallerscheinungen geschildert.«

Kritik: Der Spiegel

»›Hamster im hinteren Stromgebiet‹ sollte es auf Rezept geben.«

Kritik: APA Austria Presse Agentur

»Man ist buchstäblich hautnah dabei, wenn er sich mit leicht selbstironischer Distanz darüber wundert, was einem so alles passieren kann.«

Kritik: Playboy

»Vom Krankenbett aus philosophiert und fabuliert der Bestsellerautor über sein Leben, die Liebe und das Theater. Aus der existenziellen Bedrohung macht Meyerhoff eine mitreißende Tragikomödie voller komischer Momente und mit Hamsterbegegnungen. Grandios!«

Kritik: emotion

»Was mich begeistert, ist seine Fähigkeit, gnadenlos gegen sich selbst zu sein und sich gleichzeitig fürs Leben und dessen Irrsinn kindlich zu begeistern!«

Kritik: Xaver Stadtmagazin

»So anekdotisch sprunghaft das diesmal auch ist: Meyerhoffs drastische Komik sticht immer noch.«

Kritik: Kultur.West

»Szenen mit vielen Tränen, die dann doch eine Meyerhoff’sche Message parat haben: Lebensintensität braucht keine Hyperaktivität, kein Spiel auf vielen Bühnen. Sondern einfach nur: ganz viel Gefühl.«

Kritik: Stadtzauber Köln

»Meyerhoff sieht und beobachtet alles und beschreibt selbst diese Zeit mit so viel Witz und Rückblicken, mit so viel Theaterzauber und schräger Lebensphilosophie.«

Kritik: WDR 5

»Eine ungewöhnliche, geniale, verblüffende Mischung aus Drama und Komik. [...] Großartig und beeindruckend.«

Kritik: Kölner Stadt-Anzeiger

»Fabelhafter, höchst unterhaltender Roman– der leicht daherkommt und doch über etwas Schwerem tanzt.«

Kritik: Augsburger Allgemeine

»Es ist genau das, was er als Schriftsteller so wahnsinnig gut kann: Dem Leben, und ist es gerade auch noch so mies, eine komische Seite abzugewinnen.«

Kritik: Rhein-Neckar-Zeitung

»Ein gut lesbarer, unterhaltsamer Roman geglückt, der zwischen bangen "Treibsandaugenblicken" und hochkomischen Passagen hübsch oszilliert.«

Kritik: ORF-Jury-Bestenliste

»Wohl sein persönlichstes Buch.«

Kritik: Ruhr Nachrichten

»Meyerhoff gelingt zugleich der Spagat, auch das Ernsthafte der Situation herauszustellen. [...] So detailreich kann nur jemand schreiben, der diese Situation exakt so erlebt hat.«

Kritik: Trend Wirtschaftsmagazin

»Vom Komischen im Tragischen.«

Kritik: literaturkritik.de

»Meyerhoff behält [...] sein Gespür für Selbstironie und erzählenswerte Geschichten

Kritik: SWR 2 lesenswert

»›Hamster im hinteren Stromgebiet‹ heißt sein neuer Roman, der - wie immer bei Meyerhoff - Tragik und Komik aufs Großartigste verbindet.«

Kritik: Die Presse am Sonntag

»Persönlich waren alle von Joachim Meyerhoffs Erfolgsromanen. Keiner aber geht so unter die Haut wie ›Hamster im hinteren Stromgebiet‹.«

Kritik: ARD druckfrisch

»›Hamster im hinteren Stromgebiet‹ [...]. Der Beweis, das erstklassige Schauspieler erstklassige Bücher schreiben können.«

Kritik: Die Presse

»Joachim Meyerhoff hat mit ›Hamster im hinteren Stromgebiet‹ eines der einsichtsvollsten Bücher über den Schock und die Folgen einer schweren Erkrankung geschrieben.«

Kritik: WDR 4

»Joachim Meyerhoff schreibt immer an seinem eigenen Leben entlang, er garniert Tatsachen mit Witz, Phantasie und Mutmaßungen. [...] Lesen Sie unbedingt selbst diesen wirklich fabelhaften, höchst unterhaltenden Roman.«

Kritik: Voralberger Nachrichten

»Wenn aber Schauspieler Joachim Meyerhoff über seinen Schlaganfall schreibt, dann ist das ein Feuerwerk an genauen Beobachtungen, funkelnden Formulierungen und tiefen Einsichten.«

Kritik: Süddeutsche Zeitung

»Joachim Meyerhoff erzählt auch hier mit einer Großpackung Tragikomik aus seinem Leben

Kritik: Berliner Zeitung

»Er [Joachim Meyerhoff] kann aus Trauer und Trauma nicht nur Kraft schöpfen, sondern sogar Humor ziehen, oft haarscharf an der Grenze zur Tragödie. Und so auch diesmal.«

Kritik: Woman, Österreich

»Ein mitreißender Erfahrungsbericht.«

Kritik: NDR

»Auch wenn der Ton nachdenklicher ist als in den Romanen, in denen Joachim Meyerhoff aus Kindheit, Jugend und jungem Erwachsenenleben erzählt: Sein Humor hat ihn nicht verlassen.«

Kritik: Berliner Zeitung

»Er kann aus Trauer und Trauma nicht nur Kraft schöpfen, sondern sogar Humor ziehen, oft haarscharf an der Grenze zur Tragödie. Und so auch diesmal.«

Kritik: Geistesblüten

»Joachim Meyerhoff zieht alle literarischen Register und erzäjöt mit unvergleichlicher Tragikomik gegen die Unwägbarkeiten der Existenz an.«

Kritik: stern

»Wieder gelingt ihm diese besondere Mischung aus Tragik und Komik, die schon seine ersten vier Romane so besonders machte.«

Kritik: Die Rheinpfalz

»Meyerhoff hat den Blick und das Gehör für das gewisse Etwas.«

Kritik: Südwest Presse

»Das zeichnet auch sein neues Buch „Hamster im hinteren Stromgebiet“ aus – vielleicht sein persönlichstes. Zumindest hat er es als Selbsttherapie geschrieben (…). Was den Spaß bei der Lektüre nicht schmälert, im Gegenteil.«

Kritik: Deutschlandfunk Kultur

»Meyerhoff gelingt es einmal mehr, Komik in der Tragik auszumachen und somit sich und den Leser mit der Welt zu versöhnen.«

Kritik: MDR Kultur

»Meyerhoffs Blick auf den Krankenhausbetrieb und den Verlust seiner Selbstkontrolle zielt immer auch auf die Komik hinter der Katastrophe, was sehr amüsant zu lesen und genau beobachtet ist.«

Kritik: 3sat Kulturzeit

»Mit seinem Buch [...] hat Joachim Meyerhoff sicher sein persönlichstes Buch geschrieben. […] Meistert er doch zum wiederholten Mal die Gradwanderung zwischen geistreichen Witz, Selbstentblößungskomik und Lebensnähe.«

Kritik: Der Tagesspiegel

»Literarischen Weihen bekommt ›Hamster im hinteren Stromgebiet‹ durch die Überdrehtheiten von Meyerhoffs Prosa, durch seinen Sinn für Situationskomik, durch seine Sprachkunst.«

Kritik: Welt am Sonntag

»Hochkomisch und bewegend zugleich erzählt er nun von einer vorzeitigen Begegnung mit dem eigenen Tod.«

Kritik: Profil

»Schonungslos, grotesk, komisch und schmerzhaft offen zeichnet Joachim Meyerhoff [...] die brutale Zäsur in seinem Leben [...] nach.«

Kritik: Brigitte Woman

»[...] und schon ist man wieder frisch verzückt von der ungebremsten Meyerhoff'schen Fabulierlust.«

Kritik: Madame

»Niemand versteht es wie Meyerhoff, die Tragik und den Humor des Lebens einzufangen.«

Stichwörter:

Deutsche Literatur, Belletristik, Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945), Biografischer Roman, Schauspieler, Berliner Schaubühne, Krankenhaus-Aufenthalt, Ach diese Lücke diese entsetzliche Lücke, Alle Toten fliegen hoch, Spiegel-Bestseller, Schlaganfall, Wann wird es endlich wieder so wie es nie war?, Schicksalsschlag, Wiener Burgtheater, Entschleunigung, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Seelenleben, Moderne und zeitgenössische Belletristik, Wien

Mehr Bilder