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Anton und Alma

Anton und Alma

€ 26,80
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,44)
Deutsche Literatur
Herausgeber:
Suhrkamp Verlag GmbH
Edition:
6
Erscheinungsdatum:
02.09.2026
ISBN:
978-3-518-43297-6
Form:
210cm x 210cm, 578g
Seiten:
542
Hardcover
Beschreibung

Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren an derselben Universität – doch das ist auch schon alles, was sie verbindet. Anton entstammt einer Akademikerfamilie, Alma ist bei ihrer Mutter und ihrem lieblosen Stiefvater am östlichen Stadtrand aufgewachsen. Anton ist Jude. Alma nicht. Doch die beiden verlieben sich, ziehen zusammen, streiten und versöhnen sich, bis Anton nach New York geht, um dort seine Masterarbeit über die Massenkonversion der Chasaren zum Judentum zu schreiben. Alma bleibt allein zurück und sucht Halt in Antons Gemeinde. Erst die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und des Gaza-Kriegs, die polarisierte Stimmung sowohl auf dem Campus als auch in seiner eigenen Familie lassen Anton zu Alma zurückkehren, bei ihr Trost und Zuflucht finden. Doch dann reißt ein tiefer Abgrund auf, und die Hoffnung auf Glück scheint ferner denn je.
Anton und Alma erzählt die Geschichte einer großen Liebe in einer zunehmend gespaltenen Welt. Von der Sehnsucht nach Aufrichtigkeit und Geborgenheit, von Trauer und Verlust, von Glauben und Zugehörigkeit – und von unser aller Versuch, dem Leben einen Sinn zu geben. Ein herzzerreißender, mutiger Roman darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Autor / Autorin: Vowinckel, Dana

Dana Vowinckel wurde 1996 in Berlin geboren und studierte Linguistik und Literaturwissenschaft in Berlin, Toulouse und Cambridge. Ihr gefeierter Debütroman Gewässer im Ziplock wurde mit dem Buchpreis Familienroman der Stiftung Ravensburger, dem Literaturpreis der Deutschen Wirtschaft und dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet, für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert, in mehrere Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Für Anton und Alma erhielt sie unter anderem das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds. Sie lebt in Berlin.

Kritik: WELT AM SONNTAG

»Identitätskrise, deutsche Schuld und Tragik: ein wunderbar lesbarer, doch anspruchsvoller Roman mit wohlkalkuliertem Gegenwartsbezug: Vowinckel dürfte damit als Favoritin ins Rennen um den Deutschen Buch preis gehen.«

Kritik: Neue Zürcher Zeitung

»Dieser Roman fängt einfach an, beinahe schüchtern. ... Seiten später beginnt man zu ahnen, dass Dana Vowinckel ihre Leser mitten in eine dicht gestrickte Geschichte über Liebe zwischen zwei jungen Erwachsenen, Jüdischsein in Deutschland, den 7. Oktober und den Krieg in Gaza entführt hat. Und das anscheinend völlig mühelos.«

Kritik: Berliner Morgenpost

»Dana Vowinckels neuer Roman entwickelt auf virtuose Weise aus einer romantischen Geschichte ein kritisches Gesellschaftsporträt.«

Kritik: der Freitag

»In ... präzis beobachteten Passagen zeigt sich Vowinckels ... Fähigkeit jüdisches Leben zu erzählen, nicht zu erklären. ... Das hat man so wirklich noch nicht gelesen.«

Kritik: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Dana Vowinckel hat zwei Romane geschrieben, deren erzählerische Souveränität stark ist, weil es ihr gelingt, vom Gefälle zwischen Eltern und Kindern, vom Chaos, Glück und den Konflikten des Erwachsenwerdens zu erzählen, auch in der ersten richtigen Liebesbeziehung.«

Kritik: t-online.de

»Vowinckel greift auf fiktive Weise Ängste auf, die wohl viele Menschen beschäftigen. Doch statt den Lesern diese Ängste zu nehmen, eskaliert die Geschichte am Ende erwartbar – und doch unerwartet. Wenn Anton sagt: ›für immer meine Alma‹, dann ist das ein Satz, der nach dem Lesen der letzten Seite noch eine Weile nachhallt.«

Kritik: DIE ZEIT

»Wie Vowinckel die unlösbaren Konflikte unserer Zeit, wie sie die Schallwellen von Politik und Krieg in diese Liebesgeschichte hineinklingen lässt, wie sie die Diskurse unserer Zeit lebendig, sie erzählerisch macht, wie sie beinahe live einen Gesellschaftsroman unserer Epoche schreibt, in die der 7. Oktober als großer Donnerschlag hineinfährt, das ist phänomenal.«

Kritik: DER SPIEGEL

»Es ist ein kleines Wunder, wie Vowinckel all diese Fragen in einen Roman bekommt – und dass dieses Buch kein Thesenroman geworden ist, sondern eine Geschichte über zwei Menschen, die sich finden, verlieren und wiederfinden. ... Lustig, traurig und klug. Mehr ist nicht drin.«

Kritik: Die Presse am Sonntag

»Über einen längeren Zeitraum entwickelt sich die Beziehung von Alma und Anton ... Zunehmend fesseln hier zwei sehr unter schiedliche Charaktere durch sehr heutige Dialoge, fein beobachtet und skizziert aus der Sicht einer gewitzten distanzierten Autorin, die viel Inventar und Personal einschleust.«

Kritik: Kronen Zeitung

»Beeindruckender und nachhallender Roman von Dana Vowinckel.«

Kritik: ORF

»Eindrücklich erzählt Vowinckel von jüdischer Identität, Terror und Antisemitismus, vom aktuellen politischen Weltgeschehen und nicht zuletzt von einer außergewöhnlichen Liebe.«

Kritik: Kurier

»Ein großer Roman.«

Kritik: Freie Presse

»Vowinckel trifft ... einen Nerv. Ihr Buch ist Liebesgeschichte und Gesellschaftsroman in einem.«

Kritik: Aachener Zeitung

»Dana Vowinckel erzählt zupackend und gleichwohl herzberührend eine Liebesgeschichte von postromantischer Größe. Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag.«

Kritik: Hörzu

»Dana Vowinckel [taucht] abermals ein in die Widersprüche jüdischen Lebens, erzählt fesselnd und zärtlich von großer Liebe in einer zerrissenen, brutalen Welt. Eine neue, wunderbare Stimme!«

Kritik: News

»Eindrücklich führt der Roman vor, wie die Weltgeschichte ins Leben eingreift.«

Kritik: my heimat

»Dana Vowinckels zweiter Roman vereint völlig unverkrampft eine turbulente Liebesgeschichte und das große Weltgeschehen.«

Kritik: WDR 3

»Dana Vowinckel erzählt in ihrem zweiten Roman die herzzerreißende Geschichte von Anton und Alma. Eine Liebe, die an den fatalen Verhältnissen unserer Zeit zerbricht.«

Kritik: Kleine Zeitung

»Selten fällt man beim Lesen so unmittelbar in eine erzählte Welt hinein, freundet sich mit den handelnden Figuren an, lacht über die authentischen Dialoge, denkt so intensiv über Fragen von Zugehörigkeit und Identität, über richtig und falsch nach.«

Kritik: RBB radio3

»Traurig, schön, zärtlich, knallhart ...«

Kritik: SUPERillu

»Herzzerreißend und mutig!«

Kritik: Westfälischer Anzeiger

»Der zweite Roman von Dana Vowinckel ist zugleich Liebesgeschichte und Analyse der Gegenwart. Er ist traurig, komisch und voller Sehnsucht. Vowinckel zeigt das tiefe persönliche Erleben von zwei jungen Menschen, während die Zeitgeschichte mit voller Wucht in dieses Leben hineinbricht.«

Kritik: SWR

»Es gibt literarische Figuren, von denen weiß man schnell: Sie werden einen nicht loslassen. Anton und Alma sind zwei solche literarische Figuren.«

Kritik: SWR

»Ein einzigartiger Klang, der unter die Haut geht.«

Kritik: Gala

»Die Geschichte von Anton und Alma und wie sie versuchen, sich selbst zu finden und gleichzeitig ein Paar zu sein, hat mich nächtelang in ihren Bann gezogen.«

Kritik: DONNA

»Zart, hochpolitisch und aktuell.«

Kritik: Salon

»Tragikomödie und Satire in einem, aber vor allem eine große Liebesgeschichte in einer Zeit, in der Jüdischsein zu Bekenntnis und Haltung zwingt. «

Kritik: Tip Berlin

»Ein Roman mit starken Dialogen, der mit Klischees spielt und sich einer Hierarchisierung von Leid verweigert.«

Kritik: Das Magazin

»[D]er Roman [ist] so dick, so prall und so vielfältig, so gefüllt mit Gegenwart ..., so dicht mit Gefühlen, Wünschen und Ängsten geknüpft. ... [Er ist] voller Witz und Ironie, Drama und Trauer.«

Kritik: Kreuzer Leipzig

»Klar und mit eindrücklicher Bildsprache beschreibt Dana Vowinckel die Geschichte eines ganz normalen heterosexuellen Zillenial-Pärchens im heutigen Berlin, anhand dessen sie über jüdisch-deutsche Lebensrea litäten nachdenkt, über die Fragilität von Erzählun gen und des Lebens selbst. Gekonnt bietet sie Ver ständnis und Einordnung für die Krisen der letzten Jahre und die Komplexität der Gegenwart, während sie einem ihre Figuren ans Herz legt.«

Kritik: Lies & Das

»Eine moderne interkulturelle Liebesgeschichte in einer konfliktreichen Welt, rasant erzählt, inklusive unerwartete Handlungsstränge und einem starken Schluss. Absolute Leseempfehlung. «

Kritik: Westfälische Rundschau

»Ein intensiver Roman.«

Stichwörter:

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