Autor / Autorin: Winkler, Josef
Josef Winkler wurde am 3. März 1953 in Kamering bei Paternion in Kärnten geboren. 2008 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. Kritik: Frankfurter Rundschau
»Die von der katholischen Liturgie und ihren suggestiven Wiederholungen geprägte Sprache ist so schlicht wie gemeißelt.«
Kritik: Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Eindringlich zeichnet der Autor
[den] Leidensweg [seiner Schwester Maria] anhand geradezu
fotografisch genauer Erinnerungsbilder
nach ...«
Kritik: Neue Zürcher Zeitung
»Josef Winkler, das sind Sigmund Freud und barocke Volksfrömmigkeit in einer Sprache gebündelt, die die grosse Bühne braucht. ... [Sein] neuer Roman ist Himmelfahrt und Höllenritt. Ihr zart die Handreichend, durchschreitet der Schriftsteller mit seiner Schwester noch einmal die Stationen ihres Lebens und ihrer Krankheit.«
Kritik: Süddeutsche Zeitung
»Die Sprache ist es bei Winkler, die trotz der einschnürenden Wirklichkeit wachsen kann, ihre Schönheit lässt einen die hässliche Welt aushalten. Mehr Wirkmacht kann man von Literatur nicht verlangen.«
Kritik: Philosophie Magazin
»Winkler schildert ... das Aufwachsen auf einem Kärntner Bauernhof. Das Leben dort zeichnet er mit düsterer Intensität, zeigt einen Raum, in dem neben den Lebenden die Toten, die Engel und Teufel, Tiere und Pflanzen eine wichtige Rolle spielen. Berührendes Zentrum des Romans bildet die Beziehung zur psychisch erkrankten Schwester, mit der ihn eine zärtliche Solidarität verbindet.«
Kritik: Aachener Zeitung
»Selten wohl hat ein Schriftsteller mit so
exakter Beobachtungsgabe, von Genauigkeit getrieben, seinen Strom an Erinnerungen ... festgehalten.«
Kritik: FOCUS
»Den Preis für den schönsten Titel des Monats hat Winkler sicher. Uns auch sonst ist das Buch ein Wunder!«
Kritik: Passauer Presse
»[Winkler macht seine Schwester] in einem meisterlichen Prosastück unsterblich ...«
Kritik: Gießener Anzeiger
»Nun fügt Josef Winkler seiner Lebenserzählung das Kapitel um seine unglückliche Schwester an. In seinem unverwechselbaren (surreal anmutenden) Sprachgestus einerseits, in seltener Klarheit andererseits. Man hört nicht auf, Winkler zu lesen.«
Kritik: Die Furche
»In sprachlich
neuen Transformationen verbindet Winkler rauschhaft Brutalität mit Poesie, Ars Sacra und Literatur mit Zitaten aus liturgischen
Texten zu einer radikalen Auseinandersetzung mit der Heimat.
Und das alles ist kunstvoll verwoben mit dem Glanz der Reverenz ...«
Kritik: Oberhessische Presse
»... [E]in eindringliches Requiem für die tote Schwester, in dem auch ihre Beharrlichkeit und ihr Lebenswille gewürdigt werden und ihr Andenken gewahrt bleibt.«
Kritik: Der Standard
»[Ein] grandioses Theater der Grausamkeit. Selten hat sein Urheber die heimatliche Requisitenkammer rücksichtsloser geplündert, die eigenen Versehrungen eindringlicher registriert.«
Kritik: Kronen Zeitung
»Es ist ein schonungsloser, schwerer Roman. In dieser besonderen Sprache des Wortkünstlers, der immer wieder eine sanfte Wärme aufblitzen lässt.«
Kritik: Salzburger Nachrichten
»Ein hartes Buch, ein liebevolles Buch.«
Kritik: News
»Österreichische Weltliteratur wird erstaunlich oft hergestellt. Josef Winkler nimmt hier ... besonderen Rang ein ...«
Kritik: Deutschlandfunk
»Es wäre falsch zu behaupten, dass Winklers Mikrokosmos ein Abbild der Welt im Ganzen wäre, aber menschliche Defizite bündelt Winkler wie unter einem Brennglas. ... Die Düsternis und die Verderbtheit der Zustände in diesem Roman konterkarriert [er] immer wieder mit seinem grimmigen Humor, der ... demaskierend wirkt.«
Kritik: Kleine Zeitung
»Er, Josef Winkler, hat seine verlorene Schwester jetzt heimgeholt, sie ›heimgeschrieben‹ und ihr mit ebenso furioser wie zärtlicher Buchstabenkraft eine letzte Ruhestätte bereitet.«
Kritik: Oberösterreichische Nachrichten
»[Winklers] komplexe Syntax, sein virtuoser Umgang mit Wiederholung und Motivvariation sowie eine drastische Bildkraft zeichnen auch diesen Roman aus.«
Kritik: ORF
»[Winkler ist ein] herausragender österreichischer Autor ... Im Herzen des Romans leuchtet die Zartheit ...«
Kritik: Falter
»Winkler ... blüht [mit diesem Werk] ein dritter Frühling.«
Kritik: SWR
»Winkler erzählt auf zärtliche Weise von einer Außenseiterin in einer feindlichen Welt.«
Kritik: Die Brücke
»Was Josef Winklers neuen Roman besonders auszeichnet, ist sein meisterhaftes Changieren zwischen oft surrealistischem Bilderreichtum und stets sprachgewaltiger Erzählkunst.«
Stichwörter:
Entspannen, Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945), Biografischer Roman / Autobiografischer Roman, Aufwachsen, Bauernhof, Dorfleben, Elternhaus, Geschwister, Kärnten, Kindheit, Konditorin, Landleben, psychisch krank, Psychische Erkrankung, Schwester, Selbstmord-Versuch, Suizid-Versuch, Tod, verlorener Sohn, Verlust, aktuelles Buch, Bücher Neuerscheinung, Georg-Büchner-Preis 2008, Großer Österreichischer Staatspreis 2007, Mitteleuropa, Neuerscheinung 2026, neues Buch, Österreich, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Heranwachsen, Familienleben, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Regionalroman, KärntenMehr Bilder