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Die Exponentialgesellschaft

Die Exponentialgesellschaft

€ 32,90
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,99)
Sozialwissenschaften, Soziologie
Herausgeber:
Suhrkamp Verlag GmbH
Edition:
1
Erscheinungsdatum:
21.05.2025
ISBN:
978-3-518-43223-5
Form:
218cm x 218cm, 628g
Seiten:
442
 
Mit zahlreichen Abbildungen
Hardcover
Beschreibung

Wie wir die Kurve(n) kriegen

Fortschritte bei der Künstlichen Intelligenz, Infektionswellen und die Klimakrise mögen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, sie sind aber häufig verknüpft. Und sie folgen einem ähnlichen, nämlich exponentiellen Muster: Eine Größe – Rechenpower, mit Corona infizierte Menschen oder CO2-Moleküle in der Atmosphäre – nimmt per Zeiteinheit um einen konstanten Faktor zu. Zunächst erscheint das oft harmlos, aber dann geht die Kurve plötzlich fast senkrecht nach oben, mit potenziell unkontrollierbaren Folgen.

Für sein hochaktuelles Buch hat Emanuel Deutschmann eine Unmenge von Daten analysiert. Er zeigt, dass Entwicklungen in einer verblüffenden Vielzahl von Bereichen diese steile Phase erreicht haben. Wir leben in einer Exponentialgesellschaft, und darum häufen sich die Krisen ebenso wie die sozialen Konflikte. Eigentlich müssten wir die Kurve kriegen und das Wachstum auf nachhaltigen Niveaus stabilisieren. Doch während sich das stabilisatorische Lager für entsprechende Maßnahmen einsetzt, drängen die Expansionisten auf mehr Tempo, mehr Autos, mehr Profit. Am Ausgang dieser Auseinandersetzung könnte sich die Zukunft der Menschheit entscheiden.

Autor / Autorin: Deutschmann, Emanuel

Emanuel Deutschmann, geboren 1986, ist Juniorprofessor für soziologische Theorie an der Europa-Universität Flensburg. Für seine Dissertation Mapping the Transnational World wurde er 2019 mit dem Wissenschaftspreis der OLB-Stiftung ausgezeichnet. 2023 erhielt er den Hans-L.-Zetterberg-Preis der Universität Uppsala.

Kritik: Galore 41

»Die Art, wie selbstverständlich Deutschmann sich dabei über die Grenzen von Fachgebieten hinwegsetzt, weist den Weg in die Zukunft der Gesellschaftsforschung.«

Kritik: Badische Zeitung

»[Deutschmanns Buch steht] in einer Linie mit Ulrich Becks ›Risikogesellschaft‹.«

Kritik: Das Parlament

»Vor der Ausbeutung unseres Planeten und unbegrenztem Wachstum haben in der Vergangenheit bereits andere Wissenschaftler gewarnt. Deutschmanns herausragender Beitrag zu dieser Debatte besteht darin, dass er nicht einzelne Entwicklungen herausgreift, wie die Klimakrise oder die Erderwärmung, sondern 80 weitere Trends gleichzeitig analysiert sowie ihre Wechselwirkungen übersichtlich und nachvollziehbar darstellt.«

Kritik: Deutschlandfunk Kultur

»... dieses Buch [sollte] zur Pflichtlektüre werden. Es kann Gefühl der Überforderung, das derzeit herrscht, einiges an Erklärung hinzufügen.«

Kritik: DLF

»[Deutschmanns] Blick durch die exponentielle Linse auf das Weltgeschehen ist fruchtbar, weil er die Notwendigkeit schnellen politischen Handels unmissverständlich deutlich macht.«

Kritik: Pro Zukunft

»Ein wertvolles Buch, das einmal mehr auf die Krisenhaftigkeit exponentieller Wachstumskurven verweist ...«

Kritik: Magazin LQ

»ein eindringliches Sachbuch. Die Lektüre bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Dynamiken unserer Zeit und eröffnet neue Perspektiven auf den gesellschaftlichen Diskurs über die anstehenden Herausforderungen, über Nachhaltigkeit und Krisenmanagement.«

Kritik: ekz.bibliotheksservice

»Anspruchsvoll im Ton, erkenntnisreich im Ertrag.«

Stichwörter:

Auseinandersetzen, Sozialwissenschaften, Soziologie, Optimieren, Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Soziologie, Andreas Reckwitz, Club of Rome, Coronapandemie, Degrowth, Die Grenzen des Wachstums, Fortschritt, Hartmut Rosa, Kapitalismus, Klimawandel, Krise, Schulden, Steffen Mau, Stoffwechselpolitik, Triggerpunkte, Ulrike Herrmann, Wachstum, Wachstumsgesellschaft, Wachstumskritik, Welt, Hans-L.-Zetterberg-Preis 2023, Wissenschaftspreis der OLB-Stiftung 2019, Kapitalismus, Klimawandel, Prognosen, Zukunftsstudien, Wirtschaftswachstum, Welt, 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2100)

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