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Gelbe Monster

Gelbe Monster

€ 22,70
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,06)
Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Herausgeber:
Suhrkamp Verlag GmbH
Edition:
2
Erscheinungsdatum:
11.03.2026
ISBN:
978-3-518-43300-3
Form:
218cm x 218cm, 332g
Seiten:
192
Hardcover
Beschreibung

Die Mathematikstudentin Charlie sitzt mit einem blauen Auge in der U-Bahn. Eben hat sie noch »schlechter Mensch« gegoogelt, jetzt ist sie auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining für Frauen. Nur wenn sie daran teilnimmt, darf sie weiter bei ihrer besten Freundin Ella wohnen. In die eigene Wohnung kann sie nicht zurück. Doch mit den »Schwerverbrecherinnen«, die sie in der Gruppe anzutreffen vermutet, will Charlie nichts zu tun haben. Ist es denn ihre Schuld, dass ihr Exfreund Valentin sie immer wieder zur Weißglut trieb? Dabei hatte es gut angefangen: Mit ihm an der Seite fühlte sie sich endlich schön, als besserer Mensch. Bis es eskalierte. Erst im Austausch mit den anderen Frauen beginnt Charlie, sich ihrer eigenen Verantwortung zu stellen, die Geschichte neu zu erzählen. Mit Ellas Unterstützung kämpft sie sich aus der Spirale von Wut, Schmerz und Scham heraus. Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Clara Leinemann in Gelbe Monster von einer Beziehung, die perfekt zu sein scheint – bis sie es nicht mehr ist. Von tradierten Liebesidealen, weiblicher Gewalt und emotionaler Abhängigkeit. Ein mitreißendes Debüt, dessen Antiheldin so liebenswert ist, dass man sich auf der letzten Seite nicht von ihr trennen möchte.

Autor / Autorin: Leinemann, Clara

Clara Leinemann, geboren 1994 in Köln, studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und schreibt Prosa-, Dramen- und Hörspieltexte. Ihr Theaterstück Buddeln wurde mehrfach ausgezeichnet und in verschiedenen Häusern in Deutschland und in Übersetzung in den Niederlanden gespielt. Für ihre Arbeit erhielt sie verschiedene Stipendien, darunter das Berliner Senatsstipendium und das Arbeitsstipendium des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Arbeit. Sie lebt in Berlin.

Kritik: Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Gewalt führt zu immer mehr Gewalt – das ist ein Satz, den man immer wieder hört. Und der wahr ist. Das zeigt Leinemanns Buch meisterhaft.«

Kritik: Berliner Zeitung

»[G]anz und gar großartig.«

Kritik: literaturmarkt.info

»[Leinemanns] Debüt lohnt definitiv eine Entdeckung, denn es ist eine der grandiosesten des Jahres ... [D]anke für dieses Juwel!«

Kritik: Stuttgarter Zeitung

»Ein Roman, der die gängigen Erzählungen über Täter- und Opferrollen nicht einfach umdreht, sondern komplizierter macht – und gerade dadurch überzeugend ist. Passt für: heiße Tage, an denen man lieber etwas liest, das kratzt, statt bloß zu kühlen.«

Kritik: #amr_buchklub

»[G]erade die Ambivalenz des Romans [ist] seine große Stärke ...«

Kritik: Süddeutsche Zeitung

»[E]in unangenehmer Roman, der einen starken Sog entwickelt ... Er leuchtet aus, wie Wut in Gewalt kippt, wie verzweifelt diese eben doch spezifisch weibliche Aggression oft ist, und trotzdem: wie falsch.«

Kritik: Kulturabdruck

»Was Clara Leinemanns Darstellung besonders macht, ist die präzise, betont nüchterne und gänzlich unverkrampfte Art, mit der die sich dem schwierigen Sujet nähert.«

Kritik: GRAZIA

»Tolles, vielschichtiges Romandebüt.«

Kritik: freundin

»Ein verstörendes, intensives Buch.«

Kritik: Deutschlandfunk Kultur

»... eine kluge Melange aus Dark Romance und Charakterstudie, aus groteskem Psychothriller und Coming-of-Age Pageturner, und es dient der Einübung in Ambiguitätstoleranz, jene notwendige Fähigkeit in unserer Epoche des radikalen und verabsolutierten Individualismus.«

Kritik: bremenzwei.de

»Spannend geschrieben, knallhart, direkt, und mit genau der richtigen Menge Humor.«

Kritik: SWR

»Klug komponiert und sprachlich gewandt, ist der Roman nebenbei auch eine Hymne auf loyale Freundschaften ...«

Kritik: Hamburger Abendblatt

»[Ein] außergewöhnliches Buch ...«

Kritik: emotion

»Glaubwürdig erzählt Leinemann von Scham, Schuld, emotionaler Abhängigkeit und Wunden aus der Kindheit – und das mit einer verstörenden Leichtigkeit.«

Kritik: tipBerlin

»Clara Leinemann nähert sich dieser Beziehung mit so viel Feingefühl, dass man nicht umhinkommt, sich zu fragen: Hätte das auch ich sein können?«

Kritik: ZIMT Magazin

»Leinemann schreibt über weibliche Wut und Aggression mit einer scharfen Präzision, die das Unbequeme vor den Vorhang holt.«

Stichwörter:

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