Autor / Autorin: Gstrein, Norbert
Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt u.a. den Alfred-Döblin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Uwe-Johnson-Preis, den Österreichischen Buchpreis 2019, den Düsseldorfer Literaturpreis und den Thomas-Mann-Preis. Bei Hanser erschienen »Die Winter im Süden« (Roman, 2008), »Die englischen Jahre« (Roman, Neuausgabe 2008), »Das Handwerk des Tötens« (Roman, Neuausgabe 2010), »Die ganze Wahrheit« (Roman, 2010), »In der Luft« (Erzählungen, Neuausgabe 2011), »Eine Ahnung vom Anfang« (Roman, 2013), »In der freien Welt« (Roman, 2016), »Die kommenden Jahre« (Roman, 2018), »Als ich jung war« (Roman, 2019), »Der zweite Jakob« (Roman, 2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, sowie zuletzt »Vier Tage, drei Nächte« (Roman, 2022) und »Mehr als nur ein Fremder« (2023). Kritik:
»Ein Jahrhundertroman von brutaler Eleganz.« Christoph Schröder, Die Zeit, 26.02.26
»Gstrein beherrscht die erzählerische Ökonomie perfekt, das Spiel dezenter Vorausdeutungen und Anspielungen, den Aufbau von Spannung, die Ensemblewirkung von Haupt- und Nebenfiguren. In unseren kriegerischen Zeiten muss nicht eigens betont werden, wie aktuell dieser große historische Roman ist, der davon erzählt, wie eine ganze Welt schon in der frühen Morgenröte ihre Unschuld für immer verlor.« Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 08.03.26
»Die Emotionalität der Schilderungen berührt zutiefst. Der Roman zehrt in erster Linie von dynamischen Dialogen, die nirgends gestelzt wirken. Dank dieses Talentes für das Stilmittel des Zwiegespräches gehört Norbert Gstrein zu den Top Ten der deutschsprachigen Erzähler.« Ulf Heise, MDR, 24.02.26
»Norbert Gstrein hat sich hier nicht nur neu erfunden, sondern hat mit dem Roman ›Im ersten Licht‹ ein bedeutendes Buch vorgelegt.« Carsten Otte, SWR, 14.02.26
»Eine packende und berührende Lebensgeschichte im 20. Jahrhundert. « Felix Münger, SRF, 27.02.26
»Täter, die sich zu Opfern erklären, Unschuldige, die zu Schuldigen erklärt werden – all das birgt das grossartige Buch von Norbert Gstrein.« Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 20.02.26
»Die Geschichte eines Jahrhunderts, dessen Lehren in unserer Gegenwart verblassen – ein neuer Meilenstein der Antikriegsliteratur.« Jan Drees, Deutschlandfunk, 15.02.26
»Norbert Gstrein erzählt von den Kriegen, ohne sie vorkommen zulassen. Man sieht bloß den grellen, weithin und weiterhin vernichtenden Widerschein des Krieges.« Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 17.02.26
»Gstrein lässt in diesem Roman, der auf motivischer wie auf dramaturgischer Ebene von hoher Kunstfertigkeit zeugt, keinen Zweifel darüber aufkommen, dass es kein Entkommen aus der Verantwortung gibt, kein Abstreifen von Schuld.« Katja Gasser, ORF, 16.02.26
»Großartig, wie Norbert Gstrein zeigt, wie das Mitläufertum während der Nazi-Diktatur die eigene Selbstachtung zersetzt. Der Roman wirft Fragen auf, mit denen auch wir uns heute wieder konfrontiert sehen.« Nicole Strecker, NDR, 23.02.26
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