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Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.

Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.

€ 28,80
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,62)
Deutsche Literatur
Herausgeber:
S. FISCHER Verlag GmbH
Edition:
1 (1. Auflage)
Erscheinungsdatum:
26.03.2025
ISBN:
978-3-10-397639-7
Form:
210cm x 210cm, 389g
Seiten:
304
Hardcover
Beschreibung

»Eine hellwache Beobachterin unserer Gegenwart.« Jury des Else-Lasker-Schüler-Preises 2022  Beim »Reichsbürger«-Prozess in Frankfurt sitzen die Verfassungsfeinde längst überall im Publikum. An die Wände von Universitäten werden mitten in Deutschland antisemitische Parolen gesprayt. Und über den Klimawandel wird erstaunlich leise gesprochen. Alles ist hyperpolitisch, auch die Kunst. Aber hören wir überhaupt noch zu? Sehen wir die entscheidenden Dinge? Können wir noch miteinander sprechen? Wie immer in ihren Büchern streift Kathrin Röggla als engagierte Zeitgenossin durch unsere Gegenwart. Sie schaut hin, hört zu, befragt die Wörter und riskiert ihre Sätze, um zu neuen Erzählformen zu finden. Denn was in der sogenannten Polykrise auch in Frage steht, sind die Spielräume der Literatur.

Autor / Autorin: Röggla, Kathrin

Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, arbeitet als Prosa- und Theaterautorin und entwickelt Radiostücke. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der SWR-Bestenliste (2004), dem Arthur-Schnitzler-Preis (2012) und dem Wortmeldungen-Literaturpreis (2020). Sie veröffentlichte unter anderem die Prosabücher »Niemand lacht rückwärts« (1995), »Abrauschen« (1997), »Irres Wetter« (2000), »really ground zero« (2001), »wir schlafen nicht« (2004), »die alarmbereiten« (2010), »Nachtsendung. Unheimliche Geschichten« (2016) sowie gesammelte Essays und Theaterstücke unter dem Titel »besser wäre: keine« (2013). Zuletzt erschienen ihr Roman »Laufendes Verfahren«, für den sie den Heinrich-Böll-Preis für Literatur (2023) erhielt, sowie der Essayband »Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen.« (2025). Kathrin Röggla ist seit 2020 Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln.Literaturpreise:Heinrich-Böll-Preis für Literatur (2023)Österreichischer Kunstpreis für Literatur (2020)Wortmeldungen-Literaturpreis (2020)Mainzer Stadtschreiberin (2012)Arthur-Schnitzler-Preis (2012)Franz-Hessel-Preis (2010)Anton-Wildgans-Preis (2009)Solothurner Literaturpreis (2005)Internationaler Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg (2005)Förderpreis des Schillergedächtnispreises (2004)Preis der SWR-Bestenliste (2004)Bruno Kreisky Preis 2004 für das beste politische BuchAlexander von Sacher-Masoch-Preis (2001)Italo-Svevo-Preis (2001)Nossack-Förderpreis (2003)RIAS Preis (2003)New York Stipendium des Literaturfonds (2001Reinhard Priessnitz-Preis (1995)Meta-Merzpreis (1995)Salzburger Landesliteraturpreis (1992)

Kritik: Salzburger Nachrichten

Röggla zu lesen hilft.

Kritik: News

[...] eine fulminant formulierte Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Orientierungslosigkeit, die Schwierigkeiten einander zuzuhören und miteinander zu kommunizieren

Kritik: Die Presse

Rögglas Essays lesen sich [...] ausgesprochen flüssig, der Logik stets mehr verpflichtet als dem Effekt, unverführbar durch eitle Manierismen, die dem Argument im Wege stehen.

Stichwörter:

Auseinandersetzen, Deutsche Literatur, Belletristik, LITERARY COLLECTIONS / Essays, Hardcover, Softcover / Belletristik/Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews, Literarische Essays, LITERARY COLLECTIONS / Speeches, POLITICAL SCIENCE / Political Ideologies / Democracy, SOCIAL SCIENCE / Activism & Social Justice, POLITICAL SCIENCE / Political Ideologies / Communism, Post-Communism & Socialism, POLITICAL SCIENCE / Political Ideologies / Radicalism, POLITICAL SCIENCE / Political Ideologies / Nationalism & Patriotism, POLITICAL SCIENCE / Public Policy / Environmental Policy, POLITICAL SCIENCE / Propaganda, POLITICAL SCIENCE / Human Rights, POLITICAL SCIENCE / Civics & Citizenship, Essays, Demokratie, Demokratiefeindlichkeit, Populismus, NSU, Rechtsextremismus, Reichsbürger, Klimawandel, Migration, Terror, Meinungsfreiheit, Krise, Cancel Culture, Fake News, Erschöpfung, Angst, Verdrängung, Zensur, Affen, öffentlich-rechtliche Medien, Rechtsstaat, Polykrise, Hyperpolitik, Strafprozess, Entschleunigung, Anspruchsvolle Literatur, Ein Buch von S. Fischer, Kathrin Röggla gesellschaftskritische Essays, Hyperpolitische Literatur und Kunst, Reichsbürger Prozess Beobachtungen, Polykrise und ihre literarische Bedeutung, Antisemitismus in der Gegenwartsliteratur, Bücher über gesellschaftlichen Diskurs, Literatur über politische Ereignisse, Klimawandel und gesellschaftlicher Diskurs, Erzählformen in zeitgenössischer Literatur, Zeitgenössische Literatur und Polykrise, Reportagen und journalistische Berichterstattung oder zusammengestellte Kolumnen, Reden, Politisches System: Demokratie, Politischer Aktivismus / Politisches Engagement, Politische Ideologien und Bewegungen der extremen Linken, Rechtsextreme politische Ideologien und Bewegungen, Grüne Politik / Ökopolitik / Umweltschutz, Desinformation und Fehlinformation, Menschenrechte, Bürgerrechte, Politische Bildung und Zivilgesellschaft, Deutschland, ca. 2020 bis ca. 2029

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