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Paranoia in Hollywood – Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Paranoia in Hollywood – Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026

€ 28,80
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,62)
Handel, Kommunikation, Verkehr
Herausgeber:
MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Edition:
2 (2. Auflage)
Erscheinungsdatum:
26.02.2026
ISBN:
978-3-7518-2103-2
Form:
215cm x 215cm, 618g
Seiten:
400
Hardcover
Beschreibung

Santa Monica, Pacific Palisades oder Beverly Hills – das sind die klingenden Namen des kalifornischen Idylls, in dem sie Zuflucht gefunden haben: Filmemacher und Schauspieler, Schriftsteller und Intellektuelle, die in den 1930er- und 1940er-Jahren vor den Nazis aus Europa fliehen mussten. Sie bilden eine Solidargemeinschaft der Exilierten: Bertolt Brecht, Helene Weigel und Hanns Eisler, Billy Wilder und Vicki Baum, Fritz Lang und William Wyler, Thomas und Heinrich Mann. Wer in Berlin, Wien oder Prag einen Namen hatte, folgte dem Ruf der boomenden Filmindustrie Hollywoods. Doch dieses romantische »Weimar am Pazifik« ist nicht die ganze Geschichte: Noch während sie im beginnenden Krieg ihren mal militärischen, mal moralischen Beitrag aufseiten der Allierten leisten, werden die Geflüchteten zu Verdächtigen. Eben noch als noble Nazi-Gegner gefeiert, wird jetzt ihr Müll vom FBI durchsucht – der »red scare« und der McCarthyismus machen aus Freigeistern und Linksliberalen feindliche »Kommunisten«. Das Land, das Zuflucht war, wandelt sich zum Ort der Repression und Verfolgung.

Autor / Autorin: Jekal, Jan

Jan Jekal, 1993 in Kiel geboren, ist freier Autor und Kulturjournalist. Er hat Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin studiert. Seine Texte zu Film und Musik erscheinen unter anderem in der ZEIT und der Süddeutschen Zeitung. Er moderiert zudem den Popkultur-Podcast Rolling Stone Weekly. Er lebt in Berlin, würde im Winter aber Los Angeles bevorzugen. Sein Lieblingsfilm ist The Shop Around the Corner von Ernst Lubitsch.

Kritik: NZZ - Neue Zürcher Zeitung

»Glänzend und schnörkellos geschrieben erzählt Jan Jekal in seinem für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse nominierten Debüt die Geschichte einer schleichenden Entfremdung von Amerika. Mit feiner Balance zwischen differenzierter Ausgewogenheit und Empathie gegenüber seinen Sujets. Geradezu filmisch setzen sich die Werdegänge der zahlreichen Protagonisten zusammen. Sie ergeben das Panorama einer Gesellschaft, deren Freiheitsanspruch von Unsicherheit und Paranoia zurückgedrängt wird – ein Bild, das bedrückend aktuell wirkt.« – Tobias Sedlmaier, Neue Zürcher Zeitung

Kritik: 3sat - Kulturzeit

»Was Jan Jekal in seinem Buch erzählt handelt aber nicht nur von unterschiedlichen Schicksalen, sondern auch von einem gemeinsamen Antrieb.« – 3sat

Kritik: Der Tagesspiegel

»So elegant und gewitzt erzählt, dass die Lektüre zum reinen Vergnügen wird.«

Kritik: der Freitag

»Einzigartig ... die Flüssigkeit, mit der Jekal unzählige Anekdoten zusammensetzt zu einer großen Erzählung.«

Kritik: FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Exzellent ... Mit seinem ersten Buch setzt Jekal Maßstäbe. ... ›Paranoia in Hollywood‹ ist auch deshalb faszinierend zu lesen, weil das Buch so viele verschiedene Biographien bündelt.«

Kritik: radio3 (rbb)

»In Paranoia in Hollywood zeigt Jan Jekal, wie aus einem Ort der Rettung ein Raum der Angst wurde und aus gefeierten Geflüchteten Verdächtige.«

Kritik: Frankfurter Rundschau

»Ein Titel, der alles sagt – und trotzdem neugierig macht. [...] Hochaktuell angesichts der Debatten über Freiheit und Verfolgung.«

Stichwörter:

Auseinandersetzen, Handel, Kommunikation, Verkehr, Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk, Geschichte Nordamerikas, Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte/Biographien, Autobiographien, Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft, Hollywood, Thomas Mann, Billy Wilder, Marlene Dietrich, Florian Illies, Uwe Wittstock, McCarthy-Ära, Kommunisten, Antisemitismus, Theodor W. Adorno, Biografien und Sachliteratur, Amerikanische Geschichte, Europäische Geschichte, Film, Kino, Filmgeschichte, Filmtheorie und Filmkritik, einzelne Regisseure, Filmemacher