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Zerstörungslust

Zerstörungslust

€ 30,90
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,81)
Sozialwissenschaften, Soziologie
Herausgeber:
Suhrkamp Verlag GmbH
Edition:
4 (Originalausgabe)
Erscheinungsdatum:
14.10.2025
ISBN:
978-3-518-43266-2
Form:
220cm x 220cm, 660g
Seiten:
453
Hardcover
Beschreibung

Donald Trump versprach vor seiner erneuten Wahl, die liberale Demokratie aus den Angeln zu heben. Er wurde nicht trotz, sondern wegen dieses Versprechens gewählt. In ihrem Bestseller Gekränkte Freiheit zeigten Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, wie Libertarismus und Autoritarismus miteinander verschmelzen könnten. Zwei Jahre später hat die Realität ihre soziologische Diagnose auf bedrückende Weise bestätigt. Nun befassen die Soziolog:innen sich mit den Wähler:innen und Followern von Trump, Musk sowie der AfD.

Woher diese Lust an der Zerstörung? Und warum folgen so viele Bürger:innen den libertären Autoritären in den selbstgewählten Faschismus? Auf der Grundlage umfangreicher empirischer Forschungen, darunter einer Vielzahl ausführlicher Interviews, u. a. mit AfD-Anhängern und Mitgliedern libertärer Vereinigungen, entwickeln Amlinger und Nachtwey eine Erklärung: Im Kern richtet sich diese Revolte gegen die Blockade liberaler Gesellschaften, die ihre Versprechen auf Aufstieg und Emanzipation nicht mehr einlösen. In diesem Sinne geht es Trump, Musk, Weidel und ihren Anhänger:innen, schließen die beiden mit Erich Fromm, um die Zerstörung der Welt als letzten, verzweifelten Versuch, sich davor zu retten, von ihr zermalmt zu werden.

Autor / Autorin: Amlinger, Carolin

Carolin Amlinger, geboren 1984, ist Literatursoziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Departement Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Basel.

Autor / Autorin: Nachtwey, Oliver

Oliver Nachtwey, geboren 1975, ist Professor für Sozialstrukturanalyse am Fachbereich Soziologie der Universität Basel. Für sein Buch Die Abstiegsgesellschaft wurde er 2017 mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet.

Kritik: NZZ am Sonntag

»[Amlingers und Nachtweys] flüssig geschriebene, beunruhigende Bestandsaufnahme ist ... deswegen so lesenswert, weil es ihnen gelingt, die extremen politischen Positionen der Befragten, die auch aus biografischen Brüchen und Krisen resultieren, überzeugend in ihre Analyse einzubeziehen.«

Kritik: der Freitag

»Amlinger und Nachtwey unterfüttern ihre empirischen Erkenntnisse mit einer sehr umfangreichen soziologischen Basis, was die Lektüre... lohnenswert macht. Vor allem aber arbeiten sie die ökonomischen Grundlagen heraus, die den Typus des demokratischen Faschisten hervorgebracht haben ... «

Kritik: Süddeutsche Zeitung

»... Amlinger und Nachtwey [gelingt] ein ebenso bedrückendes wie analytisch tiefenscharfes Bild. Klar und klärend – im Angesicht der rechten Aggressionen und der durch strukturelle Ursachen gefährdeten liberalen Demokratie.«

Kritik: SWR

»Amlinger und Nachtwey gelingt es eindrucksvoll, die affektiven Gründe der Zerstörungslust herauszuarbeiten.«

Kritik: socialnet.de

»Theoretisch fundiert und durch empirische Untersuchungen plausibilisiert zeigen [Amlinger und Nachtwey] in beeindruckend klarer Weise, wie diese faschistische Zerstörungslust in das Alltagsdenken einsickert, etwa in der Unterstützung gewaltsamer Maßnahmen gegenüber Minderheiten. Mit ihrer ungemein aktuellen und wichtigen Studie legen sie insgesamt überzeugend dar, dass man dem Faschismus in Forschung und Praxis nur begegnen kann, wenn man diese affektiven Tiefenstrukturen in den Blick nimmt.«

Kritik: Berliner Morgenpost

»... eine der spannendsten aktuellen Analysen zum Aufstieg des Autoritarismus und Rechtsextremismus.«

Kritik: WOZ Die Wochenzeitung

»[Nachtwey und Amlinger] bündeln eine lange und vielfältige Tradition der Beschäftigung mit dem faschistischen Affektgeschehen. Lesenswert ist das vor allem, weil es dezidiert auf Schwachstellen liberaler Strategien des Antifaschismus zielt.«

Kritik: Das Parlament

»Unter den derzeit zahlreich erscheinenden Titeln über oligarchisch und autoritär geprägte Regierungsstile ragt das Buch heraus ...«

Kritik: Surplus Magazin

»[D]as Buch der Stunde.«

Kritik: Der Tagesspiegel

»Amlinger und Nachtwey [werden] in München mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. Mit diesem Preis wird alljährlich ein Buch gewürdigt, ›das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben‹. Genau das ist es, was dieses Buch leistet.«

Kritik: Kölner Stadt-Anzeiger

»Amlinger und Nachtwey zeigen anhand Dutzender Beispiele, wie treffend die Analysen des historischen Faschismus für die heutige Unsicherheit sein können ... «

Kritik: Deutschlandfunk Kultur

»Amlinger und Nachtwey betonen in ihrem lesenswerten Buch ... dass es gewissermaßen einer emotionalen Ansprache bedarf angesichts des Populismus allerorten. Der als überlegen geltende Liberalismus allein würde es nicht mehr richten.«

Kritik: Forum Politikunterricht

»Ungewöhnlich innovativ – aber gerade deswegen erhellend ...«

Kritik: lesen.bayern.de

»All denjenigen, die an einem Fortleben der Demokratie als Regierungs- wie als Lebensform interessiert sind, sei dieses Buch ans Herz gelegt.«

Stichwörter:

Auseinandersetzen, Sozialwissenschaften, Soziologie, Politik, Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Politische Ideologien und Bewegungen, Abstiegsgesellschaft, AfD, Alice Weidel, Autoritäre, Coronaleugner, Donald Trump, Elon Musk, empirische Forschung, Erich Fromm, Europa, Faschismus, Gekränkte Freiheit, Interviews, Liberale Demokratie, liberale Gesellschaft, Libertärer Autoritarismus, Libertarismus, Neoliberalismus, Politisches Establishment, Populismus, Rechtslibertarismus, aktuelles Buch, Bestseller Bücher, Bestsellerliste, Buch Bestseller, Bücher Neuerscheinung, Geschwister-Scholl-Preis 2025, Hans-Matthöfer-Preis 2016, Neuerscheinung 2025, neues Buch, Sachbuch-Bestenliste, Sachbuch-Bestseller-Liste, Spiegel-Bestseller-Liste, Politisches System: Demokratie, Politisches System: Totalitarismus und Diktatur, Europa, 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2100)

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