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Bretonisches Lied

Bretonisches Lied

€ 22,70
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,06)
Ö1 Buch des Monats
Aug. 2022
Deutsche Literatur
Herausgeber:
Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Edition:
2 (2. Auflage)
Erscheinungsdatum:
07.04.2022
ISBN:
978-3-462-00170-9
Form:
195cm x 195cm, 256g
Seiten:
192
 
2 s/w-Abbildungen
Hardcover

Autor / Autorin: Le Clézio, J. M. G.

Jean-Marie Gustave Le Clézio, 1940 in Nizza geboren, studierte in Frankreich und England Literatur. Die Wurzeln seiner Familie liegen in der Bretagne und auf Mauritius. Er veröffentlichte über 40 Bücher – Romane, Erzählungen, Essays – und erhielt für sein Werk zahlreiche Preise. 2008 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Le Clézio lebt hauptsächlich in Frankreich und New Mexico. 

Übersetzt von: Wittmann, Uli

Uli Wittmann, 1948 geboren, übersetzt aus dem Englischen und Französischen, u.a. Werke von Noëlle Châtelet, Philippe Djian, Michel Houellebecq und Ben Okri.

Kritik: Die Märkische Bücherschau

»Die beiden Erzählungen sind wunderbare Lebenserinnerungen, beeindrucken in ihrer Offenheit, eindrücklich und auch überraschend emotional.«

Kritik: Kölner Stadt-Anzeiger

»Le Clézio führt beklemmend vor, wie ein Leben aus Schmerz geboren wird, aus Anfängen, die kein Lied, sondern ein Alptraum waren.«

Kritik: Süddeutsche Zeitung

»Gelesen unter dem Eindruck der Nachrichten aus der Ukraine rückt hautnah heran, was sich auch heutigen Kriegskindern in die Seele brennt: das Leben unter einer unablässigen Bedrohung, die ihnen niemand erklären und vor der sie niemand bewahren kann. Das Versagen der Sprache vor der möderischen Realität. […] [E]in Gesang vom Untergang des einen, der das Leben anderer bereichern wird – zugleich ein Bild für das, was diese Literatur ausmacht.«

Kritik: Deutschlandfunk Büchermarkt

»Das bretonische Sommeridyll und der Urschrecken der Kriegserfahrung korrespondieren unterschwellig miteinander. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Schreibend versucht Le Clézio festzuhalten, was beides für ihn bedeutete und immer noch bedeutet.«

Kritik: Aachener Zeitung

»Le Clézio ist es nur nicht gelungen, sein eigenes Ziel einzuhalten: ›Ich hinterlasse keine Memoiren‹. [...] Doch im Gegensatz zu manch anderem, der sich im eigenen Ego suhlt, hat Le Clézio einen Blick auf seine Erinnerungen ohne Eitelkeit und ohne die Welt aus den Augen zu verlieren. Das hebt das ›Bretonische Lied‹ auf ein ganz anderes Niveau.«

Kritik: Buch-Magazin

»In poetischen Bildern beschreit Le Clézio diesen Kindheitsort, die Feste, die Natur, die Sprache, aber auch die Veränderungen, denen die Bretagne immer wieder unterworfen und denen Zeuge er zum Teil war.«

Kritik: Freie Presse

»Die persönlichen Aufzeichnungen über seine Kindheit, sind sein bestes Buch, seitdem er den Nobelpreis erhalten hat.«

Kritik: Abendzeitung München

»Le Clézio klagt nicht über den Wandel, er konstatiert ihn leise und ohne Pathos – mutmaßlich mit einer Träne im Augenwinkel. [...] [E]in Buch, das sich tief in die Seele seiner Leser eingräbt und Spuren hinterlassen wird.«

Kritik: rbb Kultur

»Nostalgisch, aber nie sentimental, so erinnert sich Le Clézio an die Bretagne seiner Kindheit und Jugend. [...] Zwei eindrückliche autobiografische Erzählungen aus einem anderen Jahrhundert.«

Kritik: ndr.de

»Wunderbar fängt [Le Clézio] das Gefühl der Nostalgie ein, in kleinen anrührenden Geschichten von vergessenen Helden und Orten.«

Stichwörter:

Entspannen, Deutsche Literatur, Belletristik, Hardcover, Softcover / Belletristik/Erzählende Literatur, Moderne und zeitgenössische Belletristik, autobiographisch, Familiengeschichte, Bretagne, Südfrankreich, Nizza, Nachkriegsgeschichte, Kriegskinder, 2. Weltkrieg, Nobelpreisträger, Alma, Biografischer Roman, Belletristik: Erzählungen, Kurzgeschichten, Short Stories, Familienleben, Bretagne, Nizza / Nice, ca. 1938 bis ca. 1946 (Zeitraum des Zweiten Weltkriegs), Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.)