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Die Flucht der Bärin

Die Flucht der Bärin

€ 26,80
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,44)

lieferbar ab: 15.10.2026
Ö1 Buch des Monats
Mai 2026
Slawische Literatur
Herausgeber:
Suhrkamp Verlag GmbH
Edition:
1 (Deutsche Erstausgabe)
Erscheinungsdatum:
18.02.2026
ISBN:
978-3-518-43285-3
Form:
210cm x 210cm, 422g
Seiten:
317
Hardcover
Beschreibung

In einem letzten Versuch, ihre erkaltende Liebe zu retten, fliegt ein Paar nach Kreta. Als sie anderntags in der Morgensonne erwacht, ist er bereits schwimmen gegangen. Als sie ihn gegen Mittag anruft, klingelt sein Handy in der Ferienunterkunft. Und als sie am Strand steht, weiß sie sofort: Hier ist er nicht. Aus Stunden des Suchens werden Tage, Wochen, Monate – nichts in diesen Geschichten ist, was es ist. Ob etwa die todkranke Frau, der im Wald immer wieder zwei geisterhafte Kinder begegnen, noch in der Realität oder schon in einer Zwischenwelt lebt, bleibt in der Schwebe. Und das seit Jahrzehnten leerstehende Hotel Sudeten, in dem eine seltsame Gesellschaft haust – ist es ein Nachtasyl oder vielleicht doch eine psychiatrische Klinik?

Alles, was Joanna Bator in klarem, hartem Duktus erzählt, ist in ein Zwielicht getaucht. Sechzehn romanhaft verschränkte unheimliche Erzählungen, die uns dieselben Protagonisten in ständig neuer Perspektive zeigen. Während wir sie lesend immer besser kennenlernen, verirren wir uns immer tiefer in einem Spiegellabyrinth.

Autor / Autorin: Bator, Joanna

Joanna Bator, 1968 geboren, publizierte in wichtigen polnischen Zeitungen und Zeitschriften und forschte mehrere Jahre lang in Japan. Die deutsche Übersetzung ihres Romans Sandberg durch Esther Kinsky war ein literarisches Ereignis. Seither gilt Joanna Bator als eine der wichtigsten neuen Stimmen der europäischen Literatur. Für Dunkel, fast Nacht (2012) wurde sie mit dem NIKE, dem wichtigsten Literaturpreis Polens, ausgezeichnet. Joanna Bator lebt in der Nähe von Warschau.

Übersetzt von: Palmes, Lisa

Lisa Palmes, geboren 1975 in Münster, hat u.a. Werke von Wojciech Jagielski, Lidia Ostałowska, Filip Springer, Olga Tokarczuk und Joanna Bator übersetzt. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Karl-Dedecius-Preis und 2019 mit dem Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur.

Kritik: DIE ZEIT

»Joanna Bator hat hier sensationelle Gespenstergeschichten geschrieben über das Verborgene in uns. ... Schlesischer magischer Realismus. Wahnsinnig unheimlich und poetisch ...«

Kritik: NZZ am Sonntag

»Öfter erinnert [Bators] Schreiben an diesen magischen Kippmoment, den geübte Träumende kennen: wenn man sich dem Monster zuwendet und es fragt, was es will – wenn aus Panik Neugier entsteht.«

Kritik: Frankfurter Allgemeine Zeitung

»[Man staunt über Bators] literarisches Können. Darüber, wie viele Details sie zusammenzutragen und wie stilsicher sie mit ihnen zu jonglieren weiß. Über ihre sprachliche Meisterschaft, die in der Übersetzung von Lisa Palmes auch auf Deutsch voll zur Geltung kommt. Über ihre Phantasie und ihre raffinierte Erzählperspektive, in der sich Beobachtungsgabe mit Distanz, Empathie mit Ironie, Melancholie mit Humor vermischen. Und nicht zuletzt über ihre Fähigkeit, die eigenen Erfahrungen in ein Stück erstklassiger Literatur zu verwandeln.«

Kritik: Neue Zürcher Zeitung

»Joanna Bator ist die Meisterin des literarischen Origami. Endlos faltet sie die Landkarte ihrer schlesischen Heimat. Was sich zeigt, sind immer wieder andere farbgetreue Topografien der menschlichen Verzweiflung.«

Kritik: DIE ZEIT – Was wir lesen

»[Ich konnte nicht] aufhören zu lesen. Liegt es an der unheimlichen, düsteren, abgründigen Atmosphäre dieser romanhaften Erzählungen, die mir immer wieder Gänsehaut bereitet hat? Daran, dass in vielen Geschichten Humor aufblitzt und die Autorin tiefe Empathie für ihre tragischen, traumhaft-verrückten Figuren hegt? Oder ist es die beeindruckend präzise, poetische Sprache, die Lisa Palmes so meisterhaft aus dem Polnischen übersetzt hat? Wahrscheinlich ist es die Mischung aus allem zusammen.«

Kritik: Ultimo

»Wie bei einem mit Garn bespannten Stern gibt es Verbindungen von Orten, Personen und manchmal von Gegenständen über die Geschichten hinweg. Alles überkreuzt sich irgendwie, und der wunderschöne, kühle Schreibstil wickelt den Leser früher oder später mit ein. Dann möchte man mehr lesen von Joanna Bator.«

Kritik: Aachener Zeitung

»Wer Spuk mag, erlebt ihn in diesem raffinierten Buch.«

Kritik: Kulturnews

»Allein die Spurensuche, wie alles zusammenhängt, macht jede Menge Spaß, doch Bators Erzählungen sind weit mehr als eine Schnitzeljagd … Eine Sammlung, die mehr ist als die Summe ihrer Teile - und schon die Teile allein sind verdammt gut.«

Kritik: news.at

»... 16 kunstvoll miteinander verbunden[e] Geschichten ... Joanna Bator unternimmt mit ihren Leserinnen und Lesern eine wahre Geisterbahnfahrt ...«

Kritik:

»Joanna Bator überrascht ... ist bei aller Düsternis und Melancholie im besten Sinne komisch und originell auch in Lisa Palmers gelungener Übersetzung.«

Kritik: Die Presse

»Man kann sich ... an den vielen Einfällen dieser fabulierlustigen Autorin delektieren, die völlig unvorhersehbaren Wendungen bewundern, die die Erzählungen allesamt nehmen, und über die Raffinesse in der Konstruktion des Textes staunen.«

Kritik: Ruhr Nachrichten / Münstersche Zeitung

»Autorin Joanna Bator schreibt in klarer Sprache voller Witz und Fantasie – und sie ist eine genaue Beobachterin. Unbedingt empfehlenswert.«

Kritik: MDR

»... feministische Phantastik, unheimlich gut erzählt, gekonnt übersetzt von Lisa Palmes.«

Kritik: WDR

»Joanna Bator hat in ihren Erzählungen einen eigenwillig melancholischen Kosmos geschaffen, der einen völlig in seinen Bann zieht und auf manchmal märchenhafte, dann wieder auf glasklar realistische Weise von den Abgründen des ganz alltäglichen Daseins erzählt.«

Kritik: Berliner Morgenpost

»In ihrem neuen Erzählband zeigt die polnische Schriftstellerin Joanna Bator ihr meisterhaftes Können.«

Kritik: SWR

»[Die] Wahrheit von [Joanna Bators Erzählungen] ist bezwingend, sie in der deutschen Übersetzungen von Lisa Palmers zu lesen, ein Vergnügen ...«

Kritik: DONNA

»[K]ühn geschrieben ...«

Kritik: ORF

»Joanna Bator spürt einmal mehr das Unheimliche im Alltäglichen und die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum auf.«

Kritik: look! Magazin

»Die Storys sind gespenstisch und immer spannend.«

Kritik: News

»Joana Bator lotet in den 16 surrealen Erzählungen des Bandes subtil das Unheimliche aus.«

Kritik: literaturundfeuilleton.wordpress.com

»Bator schafft ein Dickicht aus Charakteren und Handlungen, die wie Wasser ineinander verfließen.«

Kritik: Kulturnews

»Allein die Spurensuche, wie das alles zusammenhängt, macht jede Menge Spaß, doch Bators Erzählungen sind weit mehr als eine Schnitzeljagd ... «

Stichwörter:

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