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Luft nach unten

Luft nach unten

€ 25,70
inkl. 10%-MwSt. (=€ 2,34)
Ö1 Buch des Monats
Sep 2026
Deutsche Literatur
Herausgeber:
Zsolnay, Paul, Verlag Ges.m.b.H.
Edition:
2
Erscheinungsdatum:
21.07.2026
ISBN:
978-3-552-07582-5
Form:
208cm x 208cm, 424g
Seiten:
336
Hardcover
Beschreibung

Tamara Štajners Roman über eine Familie, die vom Esprit der Frauen geprägt ist. »Ein furioser Selbstversuch, der Liebe jenseits aller Schablonen und Enttäuschungen zu huldigen.« Maja Haderlap Nach vielen Jahren kommt Iva zurück an den Ort ihrer Kindheit, um ihr geliebtes Kindermädchen zu beerdigen. Im Hotel am Ohridsee, das Ivas Familie gehörte, hat sie wesentlich mehr Zeit mit Marija verbracht als mit ihrer eigenen Mutter. Als Iva auf Marijas Grabstein einen zweiten Namen entdeckt, kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur … Tamara Štajners Protagonistin unternimmt eine intensive, berührende, aber auch herrlich komische Tour in die Vergangenheit. Und in die Zukunft, denn Iva versucht gerade auf komplizierten Wegen, mit ihrem Freund ein Kind zu bekommen. »Luft nach unten« ist eine moderne Familiengeschichte, die von ganz unterschiedlichen Frauen geprägt ist. Ein beeindruckender Roman über das Mutter- und Tochtersein.

Autor / Autorin: Štajner, Tamara

Tamara Štajner, geboren 1987 in Novo Mesto, Slowenien, ist Bratschistin und Schriftstellerin. Sie schreibt auf Slowenisch und Deutsch. 2024 gewann sie den Lyrikpreis Meran, beim Ingeborg-Bachmann-Preis wurde ein Auszug aus »Luft nach unten« mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet. 2023 erschien ihr Debütroman »Raupenfell«. Sie lebt und arbeitet in Wien.

Kritik:

»Nicht nur als eine Tragödie der Mütterlichkeit lässt der Roman sich lesen, auch als eine Parabel auf Jugoslawien, diesen untoten Staat, der in seinen Kindern und Enkeln weiterlebt.« Norbert Mappes-Niediek, Frankfurter Rundschau, 30.09.26 »Štajner ist eine Meisterin der Beschreibungen. Es gelingt ihr, Menschen und ihre Eigenheiten in charakteristischen Details zu kondensieren, stets mit ihrem eigenen Witz … Sie zeigt Menschen und Beziehungen in all ihren Schattierungen … Auch der Komplexität von Kinderwunsch und Mutterschaft widmet sich die Autorin wunderbar mythenbefreit … und öffnet den Raum für all das, was Muttersein bedeuten kann.« Valerie Bäuerlein, Berliner Morgenpost, 08.08.26 »Dieser Roman hat alles, was der Mensch im Jahr 2026 braucht: Liebe, Witz, Trost, Identifikation, Verstörung, Halt - und Poesie. Literarisch gibt's da kaum noch Luft nach oben.« Alexander Solloch, NDR Kultur, 03.08.26 »Štajners Figuren tragen allesamt Traumata, Bitterkeiten und geplatzte Träume mit sich herum. Dass sich das trotzdem flüssig und fast schwerelos liest, liegt an der emotionalen Ehrlichkeit der Ich-Erzählerin und ihrem trockenen, oft schwarzen Humor. Ihre spitze Zunge richtet sich dabei nicht selten gegen sich selbst, denn auch Štajners Protagonist:innen sind herrlich unperfekt und sogar unsympathisch.» Carsten Schrader, kulturnews, 26.07.26 »Štajner hat großes Gespür fürs Grobe. Wenn Iva wirklich wütend wird, schimpft sie feurig. Dass sie gerade übersteuert, weiß sie. Es macht die Ausfälle noch schöner.« Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung, 26.07.26 »Die Autorin hat eine eigene Sprache hat für das, was sie erzählt, und einen spezifischen Sound, der sich ohne Imponiergehabe wie selbstverständlich entfaltet.« Cornelius Hell, Die Presse, 25.07.26 »Nicht zufällig sind Štajners Referenzen Tove Ditlevsen oder Annie Ernaux ... In diese literarische Tradition reiht sich Štajner ein, wenn sie anhand eines Frauenlebens gleichzeitig die ganze Welt erzählt.« Eva Goldbach, FAZ, 24.07.26 »Eine eindrucksvolle, witzige, zarte und furiose literarische Symphonie.« Judith Hoffmann, Ö1, 20.07.26 »Tragisch und doch auch rasend komisch … Ein sehr vielschichtiger Roman über die Wut und den Lebenshunger der Frauen, die transgenerationalen Traumata in Jugoslawien und die Geheimnisse, die in immer neuen Versionen erzählt werden. Unbedingt lesenswert! … Ein Buch über die Liebe in ihren vielen Facetten und man hat beim Lesen das Gefühl, durch ein Schlüsselloch zu schauen und das macht sehr, sehr großen Spaß.« Stephan Ozsváth, rbb-Orte und Worte

Stichwörter:

Entspannen, Deutsche Literatur, Belletristik, Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945), Moderne und zeitgenössische Belletristik: allgemein und literarisch, Affäre, Bachmannpreis, Balkan, Bratsche, Eizelle, Familie, Hotel, Ingeborg Bachmann, Iris Wolff, Kinderwunsch, künstliche Befruchtung, Liebe, Ljubljana, Maja Haderlap, Musik, Mutter, Nordmazedonien, Ohridsee, Österreich, Raupenfell, Slowenien, Susanne Gregor, Tochter, Vergangenheit, Wien, Zukunft, , , , Generationenromane, Familiensagas, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Liebe und Beziehungen, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Seelenleben, Erzählerisches Thema: Identität / Zugehörigkeit, Wien, Nordmazedonien, Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1950 bis ca. 1999), Erste Hälfte 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2050)

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