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Der junge Doktorand

Der junge Doktorand

€ 20,60
inkl. 10%-MwSt. (=€ 1,87)
Ö1 Buch des Monats
Jan. 2020
Deutsche Literatur
Herausgeber:
Berlin Verlag
Edition:
4 (4. Auflage)
Ersterscheinung:
15.03.2019
Erscheinungsdatum:
02.09.2019
ISBN:
978-3-8270-1389-7
Form:
210cm x 210cm, 322g
Seiten:
176
Hardcover
Beschreibung

 

 

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019!»Was war denn das für ein Doktorand!«

Zwei Jahre schon warten die Greilachs mit an Verzweiflung grenzender Vorfreude auf die Ankunft eines jungen Doktoranden in ihrer abgelegenen Mühle. Er soll dem alternden Maler Günter Greilach zu neuem Ruhm verhelfen. Für seine Frau Natascha dagegen wird er zum Lichtblick ihrer Alltagsroutine. Ihre Hoffnungen reichen nahezu bis ins Unendliche, doch als der junge Mann nach mehreren Absagen plötzlich doch vor ihrer Tür steht, kommt alles anders als selbst in wildesten Träumen ausgemalt.
Nach »Der amerikanische Investor« gelingt dem vielfach preisgekrönten Jan Peter Bremer eine wunderbare Gesellschaftsparabel über unser allgegenwärtiges Bedürfnis gesehen zu werden. Kurzweilig, klug und voller Sprachwitz erweist er sich einmal mehr als »ein wahrer Chaplin der Schreibfeder« (FAZ).

»Die karge, hinterlistige Prosa Bremers, seine träumenden, gebrochenen Narrenfiguren, haben dem Autor nicht ganz zu Unrecht den gern bemühten Vergleich mit Kafka und Robert Walser eingehandelt. Dabei sollte sich Bremers Prosa inzwischen selbst genug sein.« Der Tagesspiegel
 

 

 

Autor / Autorin: Bremer, Jan Peter

Jan Peter Bremer, 1965 in Berlin geboren, erhielt für einen Auszug aus seinem Roman »Der Fürst spricht« 1996 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Er nahm Aufenthaltsstipendien im In- und Ausland wahr, unterrichtete am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und veröffentlichte zahlreiche weitere ausgezeichnete Romane, Hörspiele und ein Kinderbuch. Für seinen Roman »Der amerikanische Investor« (2011) wurde Bremer zuletzt mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Mörike-Preis und dem Nicolas-Born-Preis ausgezeichnet. Sein neuer Roman »Der junge Doktorand« ist für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert. Jan Peter Bremer lebt in Berlin.

Kritik: Süddeutsche Zeitung

"Jan Peter Bremer zwirbelt Gegenwart und Vergangenheit, Hoffnung und Enttäuschung ineinander und entwickelt eine zauberhafte Poetik verschraubter Projektionen."

Kritik: hessenschau.de

"Jan Peter Bremer zählt zu den talentiertesten, sprachmächtigsten, aber eben auch vergnüglichsten und unterhaltsamsten der deutschen Gegenwartsliteratur."

Kritik: FAZ

"sehr gelungene Satire"

Kritik: Die Welt

"Eine Künstlernovelle, eine Ehegroteske und eine herrliche Komödie der Eitelkeiten."

Kritik: Die Zeit

„Was in der deutschen Literatur oft so bemüht wirkt, gelingt Bremer mit leichter Hand: einen Bezug zu aktueller Gesellschaftspolitik herzustellen ... Jeder Satz ist ein eleganter Auftritt der deutschen Syntax und bedeutet großen Lesegenuss.“

Kritik: Der Tagesspiegel

"ein köstliches Kammerspiel über Missverständnisse und fehlgeleitete Hoffnungen"

Kritik: Welt am Sonntag

"ein wunderbar-komisches Kammerspiel"

Kritik: rbb kultur

"ein großartiges Kabinettstück"

Kritik: Hamburger Abendblatt/Literaturpotcast

"ein großes Lesevergnügen"

Kritik: WAZ

"ein brillantes Kammerstück über Egozentrik"

Kritik: Deutschlandfunk Kultur

"Eine Kreuzung aus Thomas Bernhard und Loriot"

Kritik: Berliner Zeitung

"Jan Peter Bremer stiftet mit „Der junge Doktorand“ zur Selbstbefragung an. Überaus geschickt inszeniert er ein Kammerspiel, bei dem Selbst- und Fremdbilder aufeinandertreffen."

Kritik: Zeit Online

"zeitlose und brillant verdichtete Prosa"

Kritik: SWR 2

"Jan Peter Bremers Romangroteske „Der junge Doktorand“ erzählt höchst kunstfertig von einem dauerstreitenden Ehepaar, von Lebenslügen im Alter und in der Adoleszenz, aber auch von der Literatur als Kunst der Freiheit."

Kritik: börsenblatt

"Schmale Bücher mit starker Prosa, die kafkaeske Stimmungen erzeugt – das ist die Spezialität Jan Peter Bremers."

Kritik: Deutschlandfunk Kultur

"Dieses Buch ist wirklich ein Kabinettstück über die Tragik und das Scheitern des Lebens."

Kritik: Süddeutsche Zeitung

»Ein eleganter, viel gefeierter Roman«

Kritik: radioeins rbb „Sommergarten“

»Es hat eine unglaubliche Komik, aber es hat auch unglaublich viel Philosophisches.«

Kritik: Ohrfunk "Zeitzone" / Hamburger Lokalrasio "Schwarz auf weiß"

»Der Text über die je eigenen Lebenslügen der drei Romanfiguren bietet viel, viel bitteren Humor und dazu so einige Seitenhiebe auf den Personality-Wahn im Kunst- und Kulturbetrieb.«

Kritik: Rundschau für den Schwäbischen Wald

»Es ist eine Provinzposse, ein Künstlerroman, ein Kammerspiel über Selbsttäuschungen und auch eine Mischung aus Beckett, Thomas Bernhard und Loriot.«

Kritik: n-tv.de

»Ein Garant für literarischen Hochgenuss«

Kritik: ntv.de

"ein literarisches Highlight"

Kritik: BR 2 "Diwan"

"Ein heiteres Guckkastenstück mit Professoren und Paaren."

Kritik: Main-Spitze

"Wie die Teilnehmer an diesem Stelldichein von vorn bis hinten aneinander vorbei reden! Wie jeder Einzelne, ohne ein Einzigartiger zu sein, in seinem eigenen lächerlichen Kosmos verhaftet bleibt! Wie sich das Leben als eine einzige Illusion, als einziges, gewaltiges, unauflösbares Missverständnis entpuppt! Das hat Jan Peter Bremer in seinem urkomischen, mit radikaler Lakonie in Szene gesetzten Trauerspiel einzigartig und höchst unterhaltsam in Szene gesetzt."

Kritik: Der Spiegel

»Dass Bremers Roman so fließend in der Wirklichkeit weitergespielt werden kann, liegt an seiner genialen, zärtlichen, lustig genauen Menschenbeschreibungskunst.«

Kritik: Nürnberger Zeitung

»Feinste leise Komik, formuliert wie von Proust«

Kritik: hr-iNFO "Büchercheck"

»Dieser Roman ist das witzigste, was ich in letzter Zeit gelesen habe und wird doch an keiner Stelle platt. Wie Jan Peter Bremer hier Projektion und Selbstinszenierung und Selbstbetrug aller Beteiligten inszeniert, das ist ebenso virtuos wie komisch. Ein großes Lesevergnügnen, das man jedem nur empfehlen kann.«

Kritik: Neue Westfälische/Westfälische Rundschau

"Mit schrulligen Worten versteht es Bremer in seinem Schelmenstück, die Hybris des Künstlerdaseins und das heutige Anspruchsdenken aufs Korn zu nehmen."

Kritik: Österreichischer Rundfunk Ö1

"Eine feine kleine Satire auf die lächerliche Selbstbezogenheit des Kunstbetriebs und dessen fragwürdige Voraussetzungen [...], als wären Thomas Bernhard und Martin Walser in der Hölle eine Arbeitsbeziehung eingegangen."

Kritik: F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung

»Einer der witzigsten Romane der vergangenen Jahre«

Kritik: Frankfurter Neue Presse/Rüsselsheimer Echo

»Die Spannung steigt, die Antwort lässt auf sich warten, doch dann nimmt das Geschehen eine unerwartete Wendung und gönnt dem Lesenden endlich die Ruhe, das Buch aus der Hand zu legen.«

Kritik: sonntag

»In Bremers Roman über eine Ehehölle geht es schön grotesk und gemein zu.«

Kritik: WDR 3

"Das liest sich über weite Strecken sehr unterhaltsam und reflektiert klug über die Schwierigkeiten, aus den Selbsttäuschungen auszubrechen, in denen man es sich gemütlich gemacht hat. Beeindruckend raffiniert wechselt Bremer zwischen den Perspektiven der drei Figuren hin und her, sodass sich die Wahrheit für den Leser erst nach und nach erschließt. Das Glanzstück des Buches sind aber die boshaften Dialoge zwischen den Greilachs, die den Text stellenweise fast zum Theaterstück machen."

Kritik: WDR3 "Mosaik"

»Beeindruckend raffiniert wechselt Bremer zwischen den Perspektiven der drei Figuren hin und her, sodass sich die Wahrheit für den Leser erst nach und nach erschließt. Das Glanzstück des Buches sind aber die boshaften Dialoge zwischen den Greilachs, die den Text stellenweise fast zum Theaterstück machen.«

Kritik: rbb Radioeins "Literaturagenten"

»So amüsant und stilsicher brillant, dass er jede Aufmerksamkeit verdient.«

Kritik: Ruhr Nachrichten

»Jan Peter Bremer versteht es, amüsant zu schreiben. Und so wird sein Buch ›Der junge Doktorand‹ zu einem netten Lesevergnügen.«

Kritik: Stuttgarter Zeitung

»Als Leser folgt man Bremer immer wieder mit Vergnügen, denn er denkt sich fortwährend neue sprachliche Formen aus.«

Kritik: WDR 5

»Jan Peter Bremer ist mit seinem Roman ›Der junge Doktorand‹ ein kluger und überraschender Roman gelungen. Eine echte Empfehlung!«

Kritik: Landshuter Zeitung

»Herrlich absurd und komisch«

Kritik: Rheinische Post

"Der ebenso anregend wie unterhaltsam zu lesende Roman spielt virtuos mit den Lebenslügen und den meist trügerischen Hoffnungen der Menschen. Der Roman ist aber auch ein beklemmend zu lesendes Lamento über die menschliche Einsamkeit als notwendige Folge der Selbstbezogenheit und des Egoismus in unserer Gesellschaft, und er ist zugleich eine bitterböse Satire auf den künstlerischen Geniekult."

Kritik: Donaukurier

"Eine kammerspielartige Momentaufnahme unserer Gesellschaft."

Kritik: Wiener Zeitung

„Der junge Doktorand“ ist ein literarisches Kabinettstück, das nicht nur als Hochzeitsgeschenk und Warnung für frisch vermählte Paare taugt, sondern darüber hinaus exemplarisch zeigt, wie leicht sich bei uns allen die Welt als selbstgemachte Einbildung konstituiert und wir andere Menschen mehr als Schablonen und Projektionsflächen denn als Individuen wahrnehmen. Ein Buch für alle also."

Kritik: Rolling Stone

"Bremer hat sich als einzigartiger Autor längst etabliert – Ähnlichkeiten mit Beckett, Robert Walser oder Kafka dabei nicht ausgeschlossen."

Kritik: taz

»›Der junge Doktorand‹ entfaltet vielleicht nicht das ganz große Weltenpanorama – doch offenbart dieses Buch viel über die Grundverfasstheit unserer Gegenwartsgesellschaft. Gott sei Dank ist es auch ein bisschen komisch.«

Kritik: Neues Deutschland

"Und er hat in seinem neuesten kleinen Glanzstück »Der junge Doktorand« einen spannenden Plot zu bieten. Was noch bemerkenswerter ist: Es ist ein Buch mit Haltung."

Kritik: Die Welt

"Mehr Ratio in einem absurden Kammerspiel ist kaum denkbar."

Kritik: Kölner Stadtanzeiger

"Überaus geschickt inszeniert er ein Kammerspiel, bei dem Selbst- und Fremdbilder aufeinandertreffen. Im Verlauf steht die Leserin als unsichtbare vierte Person dazwischen. Das macht die große Wirkung des schmalen Romans aus."

Kritik: Hamburger Abendblatt/Literaturpotcast

"eine tolle literarische Komödie"

Kritik: monopol. Magazin für Kunst und Leben

»Sehr lustig und unglaublich böse.«

Kritik: tagesspiegel.de

"überaus gelungener Roman"

Kritik: taz.de

"stilistisch brillante Novelle"

Kritik: Badische Zeitung

"Jan Peter Bremer [...] ist ein Künstler mit einem eigenen, in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur einzigartigen Zugang zur 'Wirklichkeit'."

Kritik: Tagesspiegel

»Was Jan Peter Bremer in ›Der junge Doktorand‹, einem großartigen und traurigen Buch, betreibt, ist ein gewaltiger Selbstbildabriss.«

Kritik: Frankfurter Rundschau

"raffinierter Künstlerroman"

Kritik: DetektorFM

"Bremer gelingt mit ›Der junge Doktorand‹ eine Gesellschaftsparabel, die aktueller kaum sein könnte. Pointiert und mit Sprachwitz nähert er sich so dem allgegenwärtigen Bedürfnis, gesehen zu werden in einer Zeit, in der Bedeutung zur Momentaufnahme schrumpft."

Stichwörter:

Deutsche Literatur, Belletristik, ART / General, Kunst, allgemein, ART / Techniques / General, ART / Techniques / Drawing, FICTION / General, FICTION / General, Lüge, bildende Kunst, Täuschung, fantasieren, Geschichten erzählen, Der amerikanische Investor, Wendland, Gesellschaft, Bestseller 2019, Provinz, Maler, Künstlerroman, Künstlergeschichte, Buchpreis, Deutscher Buchpreis, Longlist Deutscher Buchpreis, Buchpreis 2019, Deutscher Buchpreis 2019, Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945), Malerei und Gemälde, Zeichnen und Zeichnungen, Belletristik und verwandte Gebiete, Moderne und zeitgenössische Belletristik, Niedersachsen, Deutschland, Deutsch, erste Hälfte 21. Jahrhundert (2000 bis 2050 n. Chr.)