Autor / Autorin: Koneffke, Jan
Jan Koneffke, geboren 1960 in Darmstadt, studierte und arbeitete ab 1981 in Berlin. Nach seinem Villa-Massimo-Stipendium 1995 lebte er für weitere sieben Jahre in Rom und pendelt heute zwischen Wien, Bukarest und dem Karpatenort Măneciu. Koneffke schreibt Romane, Lyrik, Kinderbücher, Essays und übersetzt aus dem Italienischen und Rumänischen. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt dem Uwe-Johnson-Preis 2016. Zuletzt erschienen bei Galiani Ein Sonntagskind (2015), 2020 sein von der Presse gefeiertes Erzählkunststück Die Tsantsa-Memoiren. Kritik: Frankfurter Rundschau
Es ist eine Qualität dieses Romans, dass er Ambivalenzen der Liebe greifbar zu machen versteht.
Kritik: Das Magazin
Jan Koneffke hat diese Fastliebesgeschichte mit allen Zutaten
des begnadeten Erzählers erfunden. (...) Ergreifende Lektüre, toll erzählt!
Kritik: Der Standard
Ein Roman, der das Zeug zu einem veritablen neuen Österreich-Mythos hat.
Kritik: Der Freitag
Koneffke schreibt über patriarchalische Frauenbilder, Roths Opportunismus, seine Selbstzerstörung, seine Habsburg- und Europafantasien – und entdeckt dabei einen unglaublich reichen Menschen.
Kritik: hr2-kultur
Ausgesprochen lesenswert - nicht nur wegen der Liebesgeschichte, sondern auch wegen der historischen Dimension.
Kritik: Deutschlandfunk Kultur Lesart
Eine unterhaltsame und gefühlsstarke Liebesgeschichte, in der man nebenbei auch noch so einiges über den möglichen Joseph Roth erfährt.
Kritik: Deutschlandfunk Büchermarkt
Sehr gelungen, wie Koneffke Roths politische Haltung mit seiner zunehmenden Verelendung verflechtet. Ein hellsichtig rückwärts Gewandter, der dem Vielvölkerstaat das Wort redet, weil er den Nationalismus verachtet. Dass die frappierende Aktualität des Buches die spielerische Leichtigkeit nie überlagert, sondern elegant mitläuft, ist eine weitere Qualität des Romans … sehr empfehlenswert!
Kritik: 3sat Kulturzeit
Koneffke verwebt historische und biographische Fakten mit Fiktion und macht daraus mitreißende Literatur.
Kritik: Ö1 Morgenjournal
Koneffke erzählt, gestützt auf authentische Berichte, von der problematischen Seite Joseph Roths, von Roths Opportunismus und seiner bedenklichen Einstellung Frauen gegenüber. Und er hat mit seiner [Erzählerin] Fanny die perfekte Stimme geschaffen, um Roth aus nächster Nähe zu beobachten und ihm gegebenenfalls auch scharf Kontra zu geben.
Kritik: Kleine Zeitung
Detailreich recherchiert und mit viel Liebe zu seinen Figuren erzählt. (...) Ein lebendiges Porträt des Künstlers und seiner Zeit.
Stichwörter:
Entspannen, Deutsche Literatur, Belletristik, Eintauchen, FICTION / Places / Europe, Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945), Moderne und zeitgenössische Belletristik: allgemein und literarisch, FICTION / Literary, FICTION / Immigration, Jan Koneffke, Joseph Roth, Wien, Paris, Liebesgeschichte, Erster Weltkrieg, Exil, Exil-Autoren, jüdischer Schriftsteller, Hommage, Legende vom heiligen Trinker, Erzählerisches Thema: Vertreibung, Exil, Migration, Wien, Paris (City), Erste Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1950)